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Die Harmoniemusik der Stadt Zug war zu Gast in der Bahnhofshalle.

Bereits am Freitagnachmittag deutete eine grosse Bühne in der Bahnhofshalle darauf hin, dass am Samstag, 4. Juni in Zug etwas im Anrollen war. Angerollt kamen Pauken, ein Glockenspiel und Notenständer, so dass die Harmoniemusik Zug pünktlich um 11.00 Uhr Fahrt aufnehmen und das Bahnhofspublikum begeisterte konnte.

„Ich bin auch eine Konzerthalle“, hat sich die Bahnhofshalle Zug am Samstag, 4. Juni gesagt. Es war ein herrlich-befremdendes Gefühl,  ab 9.00 Uhr als Paukistin der Harmoniemusik Zug (unter der Woche täglich als Pendlerin aktiv) die Kesselpauken in die Bahnhofshalle zu rollen. Natürlich unter verwunderten Blicken der Passanten.  Auch die Kolleginnen und Kollegen mit weniger grossen, alltäglicheren Musikinstrumenten trafen nach und nach ein und nahmen ihre Position auf der Bühne ein. Schon beim Einspielen um 10.00 Uhr entfaltete sich ein herrlich tragender, festlicher Klang im Raum, der wie das KKL Luzern ein „Parkett“ mit Konzertbestuhlung und mehrere „Balkone“ bot. Von diesen Balkonen machten die Leute auch regen Gebrauch. Die staunenden Kinder hingen wie Trauben über die Geländer und verfolgten gespannt, welche Hektik im Schlagwerk-Register herrschte und wie der Dirigent den Taktstock schwang.

Pünktlich um 11.00 Uhr begrüsste Lokomotivführer und Moderator Martin Liechti das bunt gemischte Publikum. Musikalisch dirigierte Thomas Biasotto die Blasmusikformation um die Kurven der Gotthardstrecke. Das Programm reichte von Big-Band-Stücken wie dem Choo Choo-Boogie über Filmmusik (Highlights from The Rock) zum fröhlichen nordischen Tanzstück „Jokkeri“. Eine Mischung, die beim Publikum Anklang fand, so dass man bei der imaginären Ankunft in Tirano rundum fröhliche Gesichter sah.

Für die Harmoniemusik der Stadt Zug
Manuela Hager, Präsidentin

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