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village luzern rösslimatt - SBB und Stadt Luzern entwickeln das Areal zu einem urbanen Lebensraum.

Die SBB will das zentral gelegene Areal Rösslimatt gemeinsam mit der Stadt Luzern nachhaltig und etappenweise entwickeln. Die erste Bauetappe sieht eine grosszügige Geschäftszone für Dienstleistungsbetriebe vor. In weiteren Etappen soll zusätzlicher Raum für Wohnen, Hotellerie, Kommerz, Gastronomie und Kultur realisiert werden.

Im Juni 2013 haben die Luzernerinnen und Luzerner einer Revision der Bau- und Zonenordnung des Areals Rösslimatt zugestimmt – dadurch kann das Gebiet eingezont und bebaut werden. Im Oktober 2013 haben Vertreter der SBB und der Stadt Luzern das Siegerprojekt zur Arealentwicklung präsentiert. Die Partner legen grossen Wert darauf, die Flächen gemeinsam nachhaltig zu entwickeln, gehört doch das Areal Rösslimatt für die SBB zu den wichtigsten städtischen Entwicklungsgebieten der nächsten Jahre.

Das rund fünf Hektar grosse Areal befindet sich an zentraler Lage direkt neben den Gleisen, rund 400 Meter östlich des Bahnhofs Luzern. Es soll sich zu einem belebten urbanen Lebensraum entwickeln, der zur Aufwertung des Quartiers beiträgt und dieses mit dem Bahnhof verbindet. Die erste Bauetappe sieht eine grosszügige Geschäftszone für Dienstleistungsbetriebe vor. In weiteren Bauetappen soll zusätzlicher Raum für Wohnen, Hotellerie, Kommerz, Gastronomie und Kultur realisiert werden.

Am jetzigen Standort des Güterschuppens soll dereinst der hochwertige Bürokomplex «perron» mit bis zu 20 000 m2 vermietbarer Dienstleistungsfläche Platz finden. Der Baubeginn ist auf Ende 2020 geplant, die Übergabe an die Mieter 2023. Die übrigen Baufelder werden etappenweise realisiert. Insgesamt wird die Entwicklung mindestens 20 Jahre beanspruchen.
Das erhaltenswerte Gebäude an der Güterstrasse 7 ist Bestandteil der städtebaulichen Entwicklung und wird saniert. Der Bereich mit den Abstellgleisen wird mittel- bis langfristig durch die SBB Infrastruktur genutzt und erst danach für eine Entwicklung zur Verfügung stehen. Das Konzerthaus Schüür wird durch das Projekt Rösslimatt nicht tangiert.

Sechs Architekturbüros wurden im April 2013 von der SBB eingeladen, in einem Studienauftrag aufzuzeigen, wie das Gesamtareal städtebaulich gestaltet und das übrige Gebiet in einer späteren Phase umgezont werden könnte:

  • Elmiger & Tschuppert, Luzern
  • Gigon/Guyer, Zürich
  • HHF Architekten + Bachelard Wagner, Basel
  • Lussi Halter, Luzern
  • Masswerk, Kriens
  • Rolf Mühlethaler, Bern

Ausserdem entwickelten die Teams einen Projektvorschlag für das geplante Dienstleistungsgebäude für mindestens 550 Mitarbeitende im nördlichen Teil des Areals. Das Verfahren wurde von einem Beurteilungsgremium aus Architekten, Städte- und Landschaftsplanern unter Beteiligung der SBB und der Stadt Luzern begleitet. Dieses empfahl einstimmig, den Vorschlag des Teams unter der Leitung des Architekten Rolf Mühlethaler aus Bern weiterzuverfolgen und dieses mit der Erstellung des Gestaltungsplans und der Vertiefung des ersten Baufeldes (Bürokomplex «perron») zu beauftragen. Das Konzept überzeugte mit seiner soliden Grundordnung, die attraktive Bebauungsmöglichkeiten und hochwertige Freiräume schafft. Sie versieht das neue Quartier mit einer eigenen Identität, die sich gekonnt in die bestehende Stadtstruktur einfügt.

Terminplan
 
Planung und Realisierung Areal Rösslimatt 2013 bis ca. 2030
Planung erstes Baufeld (Bürokomplex «perron»)2013 bis 2017
Realisierung erstes Baufeld (Bürokomplex «perron»)2020 bis 2023
  

Kontakt  

Projektleitung.

SBB Immobilien
Development Region Mitte
Frohburgstrasse 10
Postfach
4601 Olten

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Vermietung.

Christian Toso
Mieterakquisition
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Immobilien Development
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8048 Zürich

Tel. +41 79 652 83 00
Christian.toso@sbb.ch

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