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Mélia Stern gönnt sich von ihren angesparten Stunden eine Reise.

Die 29-jährige Fachspezialistin Mélia Stern vom Freiburger HR-SSC träumt von einer Reise in die USA. Drei Monate soll sie dauern. Nicht so einfach zu realisieren, mit nur fünf Wochen Ferien pro Jahr. Nun aber profitiert sie als eine der Ersten bei der SBB vom Lebensarbeitszeitmodell Flexa, mit dem die Mitarbeitenden Zeit (Überstunden, Treueprämien) und Geld (13. Monatsgehalt, Teil des Jahreslohns) ansparen können. Mit diesem Polster lässt sich etwa eine längere Auszeit realisieren, oder man kann den Beschäftigungsgrad bei normalem Lohnbezug reduzieren. In fünf Jahren will Mélia Stern die Koffer packen und westwärts ziehen. «Nochist nichts im Detail festgelegt, weder wann, noch wie, noch wohin genau. Aber ich beginne jetzt, mich gezielt auf dieses Abenteuer vorzubereiten.» Ohne das Flexa-Modell könnte sie ihren Traum wohl nicht verwirklichen: «Dann müsste ich meine Wohnung aufgeben, und ohne Einkünfte könnte ich kaum drei Monate lang unterwegs sein.» Um ihr Flexa-Konto zu füllen, spart Mélia einen Teil ihres Lohns an. Weil bei ihr keine Überstunden anfallen, die sie sparen könnte, legt sie einen Teil des 13. Monatsgehaltes zur Seite; dazu die Treueprämie. «Habe ich keine grösseren Ausgaben, möchte ich hin und wieder auch einen Teil meines Lohns sparen», sagt sie. «Das macht mir nichts aus: Schliesslich profitiere ich ja später umso mehr davon». Wenn sie die USA für sich entdeckt.

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