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Projekte, Zahlen & Fakten.

Finanzexpertinnen und Finanzexperten der SBB betreuen unter anderem bedeutende Infrastruktur- und Bauprojekte. So beispielsweise den Umbau des Hauptbahnhofes Zürich (Projekt Durchmesserlinie Zürich) oder die Beschaffung von neuem Rollmaterial. Mitarbeitende der SBB Finanzen sind Berater in wirtschaftlichen Fragen und kompetente Business Partner der Linie. Sie entscheiden mit.

Operative Projekte

Sinnvoll investieren – Projekte für das Kerngeschäft der SBB.

Bei wichtigen Grossprojekten, Investitionen, Mergers & Acquisitions sind Finanzexpertinnen der SBB massgebend: Sie beraten die Konzern- und Projektleitung in betriebswirtschaftlichen Fragen und zeigen auf, wie die SBB nachhaltig und sinnvoll investieren kann.

Neue S-Bahnen für Zürich.

Jährlich investiert SBB Personenverkehr rund eine Milliarde Schweizer Franken in Unterhalt und Beschaffung von Rollmaterial, Anlagen und IT. Eines der rund 370 aktuell laufenden Investitionsprojekte ist die Beschaffung von 37 neuen Doppelstockzügen für den Raum Zürich und weiteren 37 neuen Regio-Express Doppelstockzügen für die Regio-Express-Linien Genf-Lausanne sowie Zürich-Schaffhausen und ab 2015 zwischen Basel-Frick-Zürich, Bern-Biel und Bern-Olten.

Mehr Platz, Komfort und Sicherheit für unsere Kunden.
Die topmodernen Züge tragen dem steigenden Sitzplatzbedarf Rechnung und sorgen durch Komfort und Sicherheit für ein besseres Reisegefühl. Das Projekt läuft erfolgreich – seit 2011 hat die SBB bereits 54 Kompositionen in Verkehr genommen, die weiteren werden bis 2015 ausgeliefert.

Bis der Zug rollt, kommen die Finanzen zum Zug.
Bis die neuen Doppelstockzüge rollen, haben die Finanzen einen wichtigen Anteil am Projekterfolg. Als Teil des Projekt-Lenkungsausschusses tragen sie strategische Entscheide mit und verantworten die finanzielle Steuerung. Investitions- und Projektcontroller begleiten das Projekt vom Business Case bis zur finanziellen Abwicklung und nehmen im Claim Management eine Schlüsselfunktion zwischen Einkauf und Rechtsdienst ein. Als finanzielle Berater der Gesamtprojektleitung beurteilen die Investitions- und Projektcontroller die Wirtschaftlichkeit, die Wirksamkeit und die Fortschritte des Projekts aus betriebswirtschaftlicher Sicht.


Die Durchmesserlinie Altstetten – Zürich HB – Oerlikon: Eine Herausforderung, nicht nur für Ingenieurinnen und Ingenieure.

Der Hauptbahnhof Zürich ist der Dreh- und Angelpunkt des Schweizer Schienenverkehrs – knapp 400‘000 Reisende steigen hier täglich ein, aus und um. Und die Pendlerströme nehmen stetig zu: Im Jahr 2020 werden voraussichtlich jeden Tag über eine halbe Million Passanten den Zürcher Hauptbahnhof benutzen. Damit gelangt der Bahnhof an die Grenzen seiner Kapazität.

Bessere Anschlüsse und neue Verbindungen.
Die Durchmesserlinie bietet für den Hauptbahnhof Zürich ab Mitte 2014 die Lösung dieses Engpasses: Sie durchquert die Stadt Zürich von Altstetten über den Hauptbahnhof bis nach Oerlikon in einem grossen Bogen und wird etappiert bis 2016 eröffnet. Mit den entstehenden Mehrkapazitäten kann die SBB auch den S-Bahn- und den Fernverkehr weiter ausbauen. Die Bahnkunden profitieren von noch besseren Anschlüssen und neuen Verbindungen. Die Durchmesserlinie schafft so die Voraussetzung, dass Zürich auch zukünftig ein attraktives öffentliches Verkehrsangebot in und um die Stadt garantieren kann.

Eine grosse Herausforderung – nicht nur für Ingenieure und Bauleute.
In einem so komplexen Projekt sind auch aus finanzieller Sicht viele Abhängigkeiten zu beachten. So stellt das Projektcontrolling die finanziellen Werteflüsse zwischen den internen Partnern sicher und arbeitet eng mit dem Einkauf und Rechtsdienst zusammen. Auch als Partner für die Bereiche Anlagen und Technologie nimmt das Projektcontrolling eine wichtige Rolle ein – so beispielsweise bei Verhandlungen mit Kanton und Gemeinde.

Strategische Projekte

Effizient arbeiten – Projekte, die Prozesse verändern.

In enger Zusammenarbeit mit der Informatik tragen SBB Finanzspezialistinnen zu einer schlanken Unternehmensstruktur und effizienten Prozessen bei.

Weiterentwicklung des Investitionsmanagements (WIM) der SBB Finanzen: Einheitliche Priorisierung von Investitionen.

Ausgangslage.

Die SBB investiert jährlich im Durchschnitt 4 Milliarden Schweizer Franken in den Ausbau und die Instandhaltung des Bahnnetzes, des Rollmaterials, der Energieversorgung und der Bahnhöfe. Diese enormen Investitionen müssen unternehmensweit koordiniert und priorisiert werden. Die wirtschaftliche Bewertung der Investitionen und Projekte soll dabei methodisch standardisiert erfolgen. Dies mit dem Ziel, die vielfach divisionsübergreifenden Projekte wirtschaftlich und mit einem hohen Nutzen für unsere Kunden umzusetzen.

Lösung und Highlights im Projekt.

Lösung.

Im Rahmen des Projektes WIM wurden konzernweit einheitliche Methoden, Prozesse und Tools erarbeitet, um Investitionen effektiv und effizient zu priorisieren. Damit lassen sich auch Erweiterungsinvestitionen angebotsorientiert bündeln und gesamthaft steuern. Mit dem vorgesehenen Reporting Instrument sind ganzheitliche und nachvollziehbare Auswertungen möglich.

Highlights.

Das Projekt WIM zeigte bereits konkrete Erfolge. Die SBB Divisionen Infrastruktur und Immobilien sowie die Stadt Zürich planten in zunächst unabhängigen Projekten den Ausbau einer Personenunterführung. Im Rahmen von WIM entschieden sich die drei Parteien für eine gleichzeitige Planung und Ausführung. Eine divisionsübergreifende Zusammenarbeit von Business und Controlling, einheitliche Methoden und Projektführung sowie ein abgestimmtes Vorgehen führten zu Synergien und erheblichen Kosteneinsparungen.

Procure to Pay (P2P): Bestellungen und Rechnungen papierlos bearbeiten.

Ausgangslage.

Mit über 40‘000 Lieferanten, über 300‘000 Bestellungen pro Jahr und rund 2‘300 Lieferantenrechnungen jeden Tag gehört die SBB zu den größten Einkäufern in der Schweiz. Insgesamt kaufte die SBB 2012 Waren und Dienstleistungen im Wert von über 4,7 Milliarden Schweizer Franken. Diese Summe verteilt sich auf rund 550‘000 Lieferantenrechnungen. Den damit verbundenen Kosten- und Personalaufwand so niedrig wie möglich zu halten, stellt neben der unternehmensweiten Prozessstandardisierung ein strategisches betriebswirtschaftliches Ziel des Gesamtkonzerns dar.

Lösung und Highlights im Projekt.

Das bei der SBB langjährig eingesetzte System zur Bearbeitung der Kreditorenrechnungen war am Ende seines Lebenszyklus angelangt. Statt einer rein technischen Ablösung für die über zehn verschiedenen Prozesse, wurde im Projekt «Procure to Pay (P2P)» eine ganzheitliche Lösung entwickelt, die die finanziellen wie auch die logistischen Aspekte im Fokus hatte, um die durchgängige Abwicklung mittels Workflow zu vereinfachen und konzernweit zu standardisieren.

Lösung.

Im Rahmen von P2P wurde auf Basis von SAP eine Lösung erarbeitet, die Bestellungen und Rechnungen neu automatisch an die zur Freigabe berechtigte Person verschickt. Zudem unterstützt die Lösung sowohl die elektronische Bestellungsabwicklung als auch den elektronischen Rechnungseingang.

Vorgehen.

Unter der Leitung der SBB Finanzen wurde von der Konzeptphase bis zur Einführung organisations- und disziplinenübergreifend zusammengearbeitet, u.a. in den Teilprojekten Prozesse, Informatik, Schulungen, Kommunikation und organisationales Change-Management.

Highlights.

Eine besondere Herausforderung stellten die mehr als zehn verschiedenen Prozesse für die Abwicklung von Bestellungen und Rechnungen dar, die zu Beginn zum Teil divisionsspezifisch vorhanden waren. Sie mussten vereinfacht und konzernweit standardisiert werden. Eine Herausforderung, die Hand in Hand mit allen Beteiligten angegangen und erfolgreich gemeistert wurde: Seit Februar 2013 ist P2P in der ganzen SBB umgesetzt.

Shared Service Organisation Finanzen (SSO): Zuverlässigkeit, Transparenz und Kundenorientierung.

Ausgangslage.

Die Einführung von Shared Service Organisationen im Bereich Finanzen ist in vielen privatwirtschaftlichen Organisationen bereits vollzogen. Auch Unternehmen des öffentlichen Sektors haben Schritte unternommen, um den wachsenden Herausforderungen eines wirtschaftlichen Service Public gerecht zu werden. Die SBB Finanzen hat mit der Zentralisierung der Buchhaltung seit März 2013 einen wichtigen Teil des Finanzbereichs in einer Shared-Service-Organisation (SSO) gebündelt.

Lösung und Highlights im Projekt.

Lösung.

Mit dem erfolgreichen Start der SSO wurden die Accounting Funktionen zusammengefasst, die bis dahin in den Divisionen Personenverkehr, Güterverkehr, Infrastruktur und Immobilien sowie in den Konzernbereichen nach Divisionsvorgaben ausgeführt wurden. So werden heute für alle internen und externen Kunden die Kreditoren-, Debitoren- und Anlagebuchhaltung sowie das Hauptbuch und Service Management aus einer Hand von spezialisierten Teams und nach standardisierten Prozessen erledigt. Somit können die Finanzen der Divisionen den Fokus stärker auf ihre Rolle als Business Partner und die proaktive Geschäftssteuerung legen.

Highlights.

Nach einer Phase der Feinabstimmung erlebte die Buchführung nicht nur eine Produktivitätssteigerung von rund 20 Prozent. Auch andere Kennzahlen verbesserten sich deutlich. Die neuen Strukturen und Tools erlauben eine bessere Personal-, Kapazitäts-, und Projektplanung. Massive Spitzen in der Arbeitsbelastung der Mitarbeitenden lassen sich vermeiden. Standardisierte Prozesse und ein neues Organisationsdesign sorgen für Zuverlässigkeit, Transparenz und Kundenorientierung.

Zahlen & Fakten

Triebkraft für die Schweiz.

Die SBB vergibt jährlich Aufträge im Wert von rund 4.7 Milliarden Franken und ist damit eine treibende Kraft der Schweizer Wirtschaft.

Die Finanzierung der SBB geschieht durch ein komplexes System, in welches Bund, Kantone und weitere Leistungserbringer involviert sind. Weitsicht ist bei den SBB Finanzen unerlässlich – die mittelfristige Unternehmensplanung wird auf sechs, die Langfristplanung auf 20 Jahre hinaus gemacht. Fachkräfte und Führungskader der SBB Finanzen beraten das Topmanagement und die Konzernleitung in Finanz- und Investitionsfragen.

Betriebsertrag 2015:8 786 Mio. Schweizer Franken
Betriebsaufwand 2015:8 479 Mio. Schweizer Franken
davon Personalaufwand:4 121 Mio. Schweizer Franken
Konzernergebnis 2015:246 Mio. Schweizer Franken
Aktiven 2015:39 523 Mio. Schweizer Franken
davon Umlaufvermögen:1 973 Mio. Schweizer Franken
davon Anlagevermögen:37 549 Mio. Schweizer Franken
Einkaufsvolumen jährlich:4 797 Mio. Schweizer Franken
Allgemeine Kennzahlen: 
Anzahl Fahrgäste jährlich:über 441 Millionen Personen
Anzahl Generalabonnemente:über 460 000 Abonnemente
Anzahl Halbtaxabonnemente:über 2.33 Millionen Abonnemente
Anzahl Halbtaxabonnemente:über 2.34 Millionen Abonnemente
  

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