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Energieeffizienz.

In der Energiestrategie der SBB nimmt die Steigerung der Energieeffizienz und somit das Energiesparen eine Schlüsselrolle ein: Die SBB will 20 Prozent des prognostizierten Jahresenergieverbrauchs von 2025 beziehungsweise insgesamt 600 Gigawattstunden (GWh) sparen. Zudem sollen die Züge ab 2025 mit Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien fahren. Damit leistet die SBB einen wichtigen Beitrag, die wachsende Mobilität nachhaltig zu gestalten.

Um das ambitionierte Energiesparziel zu erreichen, prüft die SBB Sparpotenziale in sämtlichen Unternehmensbereichen und setzt Energiesparmassnahmen konzernweit um. So spielen beispielsweise bei der Beschaffung von neuem Rollmaterial Kriterien der Energieeffizienz eine wichtige Rolle. Darüber hinaus nimmt die SBB bei bestehenden Zügen laufend Verbesserungen vor, damit auch diese energieschonender unterwegs respektive abgestellt sind. Von entscheidender Bedeutung sind ebenfalls die Mitarbeitenden. Mit ihrem Energiesparprogramm will die SBB daher intern einen Veränderungsprozess und Kulturwandel auslösen. Der schonende und damit wirtschaftliche Umgang mit Ressourcen soll Teil der täglichen Professionalität sein. Schliesslich entlastet Energiesparen nicht nur die Umwelt, sondern auch das Budget.

Adaptive Lenkung (ADL).

Einen wesentlichen Beitrag zum Energiesparprogramm leistet die «Adaptive Lenkung» (ADL), auch Grüne Welle genannt. Das System liefert Fahrempfehlungen an die Lokführer, damit diese ungeplante Stopps vor Haltesignalen vermeiden können. Die Züge fahren flüssiger, energieeffizienter und materialschonender. Dank ADL spart die SBB pro Jahr 72 Gigawattstunden Strom. Dies entspricht dem jährlichen Stromverbrauch aller Haushalte der Stadt Freiburg, die rund 38 000 Einwohner zählt. ADL ist eine innovative Eigenentwicklung der SBB und weltweit einzigartig. Das System ist bereits seit 2015 erfolgreich in Betrieb.

Fahrplanbasierte Bereitstellzeit.

Die HVZ-D-Flotte der Zürcher S-Bahn-Züge ist nur wenige Stunden pro Tag im Einsatz, nämlich dann, wenn die meisten Reisenden rund um Zürich unterwegs sind. Dank der zusätzlichen Programmierung in der Zentrale und auf dem Fahrzeug sind die Heizungen neu an den Tagesfahrplan gekoppelt. Dadurch weiss das Fahrzeug, wann sein nächster Einsatz ist und heizt zur gewünschten Zeit autonom auf. Die SBB spart so jährlich 5 GWh ein, ohne dass die Kundinnen und Kunden dies spüren.

Energieeffiziente Stromproduktion.

Optimierung Düsensteuerung der Pelton-Turbinen im Wasserkraftwerk Amsteg.

Ein Grossteil des Bahnstroms, aktuell sind es rund 90%, stammt aus den eigenen Wasserkraftwerken. Auch hier setzt die SBB den Hebel an, um bereits bei der Stromproduktion noch energieeffizienter zu sein. Ein Beispiel ist das Kraftwerk Amsteg. Dieses ist mit drei sechsdüsigen Pelton-Turbinen ausgerüstet, die das Wasser aus den Druckleitungen durch die Düsen auf das Turbinenrad lenken und so Strom erzeugen. Neu können je nach geforderter Leistung statt alle sechs Düsen auch nur zwei oder vier geöffnet sein. Auf diese Weise erhöht sich der Wirkungsgrad, da mit weniger Wasser die gleiche Leistung erzeugt werden kann.

Energie-Vorbild Bund

Als bundesnaher Betrieb nimmt die SBB auch im Energiebereich eine Vorbildfunktion ein.

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