Über uns.
Standortvorteil Bahnhof.
Die SBB ist nicht nur die grösste Reise- und Transportfirma der Schweiz, sie bewirtschaftet auch 4000 Grundstücke mit 3500 Gebäuden. Mit der konsequenten Weiterentwicklung der Bahnhöfe zu attraktiven Dienstleistungszentren leistet SBB Immobilien einen wichtigen Beitrag zur integrierten Mobilität und zu einem umfassenden Serviceangebot für die Kundinnen und Kunden der SBB. Gleichzeitig wertet die SBB das Umfeld der Bahnhöfe durch eine gezielte Entwicklung der angrenzenden SBB Areale auf. Die von SBB Immobilien erwirtschafteten Mittel kommen den Kunden und dem ganzen Unternehmen zugute. So tätigt SBB Immobilien Ausgleichszahlungen in Höhe von 150 Millionen Franken pro Jahr an die SBB Infrastruktur und trägt massgeblich zur Sanierung der SBB Pensionskasse bei.
Bahnhöfe und Bahnhofquartiere – zukünftige Hot Spots des Handels.
Seit der Eröffnung des ersten RailCity-Bahnhofs in Bern im Jahre 2003 entwickelt SBB Immobilien die Grossbahnhöfe konsequent weiter zu attraktiven Dienstleistungszentren an bester Lage, seit 2006 zusätzlich mit dem Konzept «Mehr Bahnhof». Davon profitieren auch die Gebiete im Umfeld der Bahnhöfe, deren attraktive Lage weiter an Bedeutung gewinnt. Die SBB will die Quartiere beleben, sei es mit Büros, Wohnungen, Schulen, Freizeitmöglichkeiten oder anderem mehr. Denn je attraktiver das Quartier ist, desto höher ist wiederum die Attraktivität des gesamten Bahnhofareals. Damit leistet SBB Immobilien einen Beitrag an die zukunftsgerichtete ökologische und ökonomische Stadtentwicklung. Die Städte wachsen im Zentrum an Standorten, die bereits sehr gut mit dem Öffentlichen Verkehr erschlossen sind. Nicht umsonst gelten der Bahnhof und dessen Umfeld bei den Trendforschern des Gottlieb Duttweiler Instituts als zukünftiger Hot Spot des Handels.
Konzentration auf drei Portfolios.
SBB Immobilien nimmt die Eigentümer- und Bewirtschaftungsfunktion für die Immobilien der SBB wahr. Aufgrund der über 160-jährigen Bahngeschichte ist das Portfolio einzigartig vielfältig, bietet viele Synergien zum Bahngeschäft und hat ein grosses Wertschöpfungspotenzial. SBB Immobilien will darauf aufbauen, sich zukünftig aber auf die Weiterentwicklung von drei Portfolios konzentrieren: Bahnproduktion, Bahnhöfe und Anlageobjekte im Umfeld von Grossbahnhöfen. Im Rahmen einer Portfoliobereinigung will die SBB die nicht strategischen Objekte verkaufen, zum Beispiel Areale ohne direkten Bezug zum Bahnbetrieb oder ehemalige Güterschuppen. Die Erlöse dienen der Teilamortisation des Pensionskassendarlehens sowie teilweise zur Finanzierung der Investitionsprojekte. Im Immobilienbereich will die SBB zwischen 2011 und 2016 rund 1,9 Milliarden Franken investieren: beispielsweise in erstklassige Renditeobjekte an strategisch bedeutenden Lagen an den Schnittstellen zu den Grossbahnhöfen, aber auch in die Bahnhöfe direkt. Sie erreicht dadurch mit wiederkehrenden Erträgen eine nachhaltige Wertschöpfung und sichert ein attraktives Bahnhofumfeld.

