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Arth-Goldau: Erneuerung Gleis- und Perronanlagen.

Erneuerung Gleis- und Perronanlagen Arth-Goldau.

Für mehr Komfort und Pünktlichkeit

Die SBB baut die Zufahrten zum Gotthard aus. So auch zwischen Zug und Arth-Goldau. Bei Walchwil wird eine 1.7 Kilometer lange Doppelspur gebaut. Gleichzeitig saniert die SBB auf der Strecke Tunnel, Brücken, Bahntechnik und Gleise und erneuert im Bahnhof Arth-Goldau die Gleis- und Perronanlagen.

Die Perrons werden erhöht und erlauben bequemes Ein- und Aussteigen. Dank schnelleren Weichen kann die Pünktlichkeit gesteigert werden. Für den geplanten 4m-Korridor werden die Perrondachränder angepasst. Zeitgleich erfolgt eine Perrondachsanierung und Erneuerung der Beleuchtung.

Gesamtkosten für den Umbau Bahnhof Arth-Goldau belaufen sich auf ca. 52 Millionen Franken (Stand Februar 2014).

Bauprojekt

Die Perrons werden für Reisende mit eingeschränkter Mobilität auf eine Perronhöhe von 55 cm ausgebaut. Sie ermöglichen so den stufenfreien Zugang zu den Zügen. Zudem wird die Perronmöblierung und – beleuchtung erneuert. Gleichzeitig saniert bzw ersetzt die SBB die Perrondächer und passt sie an den 4m-Korridor an.

Die Personenunterführung beim Perron 4 Richtung Tierpark wird ersetzt und ein zusätzlicher Treppenaufgange gebaut. Die Hilfsperronkanten Gleis 1/2 und 8/9 werden zurückgebaut und im Einfahrbereich schneller befahrbare Weichen eingebaut. Zudem stehen umfangreiche Gleis- und Weichenerneuerungen inklusiv Anpassung der Gleisentwässerung an.

Hier finden Sie die Details zum Bauprojekt.

Ausführung und Kosten.

Bis Ende Dezember 2016 sind die Bauarbeiten bei den Gleisen 5, 6, 8, 9 und 11 abgeschlossen. Mit den Arbeiten an den östlichen Anlagen (Gleise 1 bis 4) im Bahnhof Arth- Goldau wird zugewartet, bis mit dem Bau des Projekts Zugersee Ost während der Streckensperre begonnen werden kann.

Grund: Die östlich gelegenen Anlagen im Bhf. Arth-Goldau stehen in direkten Zusammenhang mit dem Bahnbetrieb auf der Ostseite des Zugersees, da die Züge dort einfahren. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 52 Millionen Franken

Einschränkungen

Gleise gesperrt.

Gleis 5
16. September 2015 bis 29. Januar 2016

Gleis 6 und 8
Februar bis Oktober 2016

Gleis 9 und 11
Oktober bis Dezember 2016

Gleis 1 bis 4
Während Zugersee Sperre. Zeitpunkt noch offen.

Bitte beachten Sie jeweils die Informationen am Bahnhof. Der Online-Fahrplan wird angepasst.

Fahrplanangebot.

Arth-Goldau vor Zugersee Ost.

Mitte 2015 - Ende 2016.

  • Die Fahrplanlagen einzelner IR- IC und EC-Züge werden um wenige Minuten angepasst, so dass die Betriebsabwicklung im Bahnhof Arth-Goldau nicht beeinträchtigt wird. Die Umsteigebeziehungen werden weiterhin aufrecht erhalten.
  • Der Voralpen-Express kann weiterhin verkehren.
  • Der S-Bahnverkehr kann weiterhin wie gewohnt verkehren.
  • Einzelne Wochenendsperren mit konzentrierten Bauarbeiten und entsprechend umfangreichen Auswirkungen sind nicht zu vermeiden.

Der Online-Fahrplan www.sbb.ch wird angepasst.

Während der ganzen Bauzeit muss mit diversen Hindernissen und Änderungen beim Zugang zu den Zügen gerechnet werden. Wir bitten Sie schon heute um Verständnis.

Hintergrund

Der Gleisoberbau – ein eingespieltes Trio.

Der klassische Gleisoberbau besteht aus dem Trio Schienen, Schwellen und Schotter. Die Schienen tragen und führen den Zug. Sie werden folglich laufend abgenützt und bisweilen auch beschädigt. Die Schwellen fixieren die Schienen und verteilen das Gewicht von Schienen und durchfahrenden Zügen auf eine möglichst grosse Fläche. Das Schotterbett gibt den Schwellen den nötigen Halt. Mit hochpräzisen, computergesteuerten Baumaschinen wird dazu Schotter unter die Schwellen gestopft. So kann das Gleis millimetergenau ausgerichtet werden. Die Schottersteine greifen bei den extremen Belastungen ineinander. Das verleiht dem Schotterbett die nötige Flexibilität, um die ganzen Kräfte und Vibrationen der Züge aufzunehmen und in den Unterbau weiterzuleiten. Je abgenützter die Steine sind, desto geringer ist die Flexibilität des Schotterbetts.

4-Meter-Korridor.

Um die Verlagerung der alpenquerenden Gütertransporte von der Strasse auf die Schiene weiter zu steigern, baut die SBB im Auftrag des Bundes die Strecke von Basel ins Tessin bis 2020 zu einem 4-Meter-Korridor aus. Somit können dereinst auch Sattelauflieger mit einer Eckhöhe von 4 Metern transportiert werden.

Das auf 940 Millionen Franken veranschlagte Projekt ist ein wichtiges Element der schweizerischen Verkehrspolitik. Für den durchgängigen 4-Meter-Korridor auf der Gotthard-Achse müssen rund 20 Tunnel ausgebaut und 150 Anpassungen an Perrons, Fahrstrom- und Signalanlagen sowie Überführungen gemacht werden.

Weitere Infos unter: http://www.sbb.ch/sbb-konzern/ueber-die-sbb/projekte/ausbau-schienennetz/4-meter-korridor.html

Fotogalerie

Fotogalerie: 24. Juni 2015 - Fotos Spatenstich.

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