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Unterhalt auf der Bahn-2000-Strecke.

Dank Unterhalt eine pünktliche und sichere Bahn.  

Unterhalt auf der Bahn-2000-Strecke.

Allgemein

Die Unterhaltsarbeiten im 2016. 

Regelmässige Unterhaltsarbeiten sind unverzichtbar, damit die Züge auch in Zukunft sicher unterwegs sind und pünktlich ankommen. Das gilt auch für die Bahn-2000-Strecke Mattstetten–Rothrist (auch Neubaustrecke NBS genannt) und den von ihr abzweigenden Ast Wanzwil–Solothurn (auch Ausbaustrecke ABS genannt). Die beiden Hochgeschwindigkeitsstrecken sind Teil der Non-Stop-Linien Olten–Bern und Olten–Solothurn.

Um die Unterhaltsarbeiten rasch und sicher ausführen zu können, müssen die Strecken jeweils für den Zugverkehr gesperrt werden. Unter den Registern «Nachtsperren», «Mittagssperren» und «Wochenendsperren» finden Sie eine Zusammenstellung der geplanten Unterhaltsarbeiten mit Sperren und Umleitungen. Weitere Informationen zu den Arbeiten finden Sie unter dem Register «Arbeiten».

Wegen der Sperren verkehren die betroffenen Schnellzüge von Bern Richtung Olten, Basel SBB, Luzern, Zürich HB oder umgekehrt via Burgdorf. Die Fahrzeit verlängert sich um 10 bis 15 Minuten. Die ICN-Züge Genf/Lausanne–Biel/Bienne–Olten–Zürich–St. Gallen und umgekehrt fahren via Oensingen. Die Fahrzeit verlängert sich um zirka 5 Minuten.

Die betroffenen Strecken.

Die 45 Kilometer lange, doppelspurige Hochgeschwindigkeitsstrecke Mattstetten–Rothrist auf der Non-Stop-Linie Olten–Bern ist das Herzstück der Ost–West-Achse, der Hauptschlagader des Schweizer Bahnnetzes. Dank ihr benötigen die Non-Stop-Züge für die Fahrt von Zürich nach Bern und umgekehrt weniger als eine Stunde Fahrzeit. Im Schweizer Bahnknotensystem, bei welchem die Züge kurz vor der vollen und der halben Stunde ankommen und kurz danach weiterfahren, ermöglicht dies optimale Anschlüsse für die Reisenden.

Die 9 Kilometer lange, einspurige Anschlussstrecke Wanzwil–Solothurn verbindet die Hochgeschwindigkeitsstrecke Mattstetten–Rothrist bei Solothurn mit der Stammstrecke Olten–Oensingen–Solothurn–Biel/Bienne. Sie erlaubt so rasche Verbindungen zwischen der Ostschweiz und dem Jurasüdfuss. Die beiden Strecken wurden im Rahmen des Grossprojekts Bahn 2000 realisiert und gingen mit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2004 in Betrieb.

Nachtsperren

Die nächtlichen Sperren.

Die Bahn-2000-Strecke Mattstetten–Rothrist (Non-Stop-Linie Bern–Olten) und ihre Anschlussstrecke Wanzwil–Solothurn (Non-Stop-Linie Olten–Solothurn) sind während folgenden Terminen nachts wegen Unterhaltsarbeiten gesperrt:

Nachtsperren 2016.

Februar

Nacht So auf Mo, 07./08.02.2016

22.30 bis 05.55 Uhr

gebündelte Unterhaltsarbeiten

Nacht So auf Mo, 28./29.02.2016

00.00 bis 05.55 Uhr

Wartung Bahnmobilfunksystem

   

Mai

Nacht So auf Mo, 08./09.05.2016

00.00 bis 05.55 Uhr

Wartung der Zugbeeinflussungsanlagen

Nacht So auf Mo, 22./23.05.2016

00.00 bis 05.55 Uhr

Wartung Bahnmobilfunksystem

Nacht So auf Mo, 29./30.05.2016

22.30 bis 05.55 Uhr

gebündelte Unterhaltsarbeiten

Nacht Mo auf Di, 30./31.05.2016

22.30 bis 05.55 Uhr

gebündelte Unterhaltsarbeiten

Nacht Di auf Mi, 31.05./01.06.2016

22.30 bis 05.55 Uhr

gebündelte Unterhaltsarbeiten

   

Juni

Nacht Mi auf Do, 01./02.06.2016

22.30 bis 05.55 Uhr

gebündelte Unterhaltsarbeiten

Nacht Do auf Fr, 02./03.06.2016

22.30 bis 05.55 Uhr

gebündelte Unterhaltsarbeiten

Nacht So auf Mo, 05./06.06.2016

22.30 bis 05.55 Uhr

gebündelte Unterhaltsarbeiten

Nacht Mo auf Di, 06./07.06.2016

22.30 bis 05.55 Uhr

gebündelte Unterhaltsarbeiten

Nacht Di auf Mi, 07./08.06.2016

22.30 bis 05.55 Uhr

gebündelte Unterhaltsarbeiten

Nacht Mi auf Do, 08./09.06.2016

22.30 bis 05.55 Uhr

gebündelte Unterhaltsarbeiten

Nacht Do auf Fr, 09./10.06.2016

22.30 bis 05.55 Uhr

gebündelte Unterhaltsarbeiten

   

August

Nacht So auf Mo, 07./08.08.2016

22.30 bis 05.55 Uhr

gebündelte Unterhaltsarbeiten

   

September

Nacht So auf Mo, 04./05.09.2016

00.25 bis 05.55 Uhr

Wartung Bahnmobilfunksystem

Nacht So auf Mo, 25./26.09.2016

22.30 bis 05.55 Uhr

gebündelte Unterhaltsarbeiten

Nacht Mo auf Di, 26./27.09.2016

22.30 bis 05.55 Uhr

gebündelte Unterhaltsarbeiten

Nacht Di auf Mi, 27./28.09.2016

22.30 bis 05.55 Uhr

gebündelte Unterhaltsarbeiten

Nacht Mi auf Do, 28./29.09.2016

22.30 bis 05.55 Uhr

gebündelte Unterhaltsarbeiten

Nacht Do auf Fr, 29./30.09.2016

22.30 bis 05.55 Uhr

gebündelte Unterhaltsarbeiten

   

Oktober

Nacht So auf Mo, 02./03.10.2016

22.30 bis 05.55 Uhr

gebündelte Unterhaltsarbeiten

Nacht Mo auf Di, 03./04.10.2016

22.30 bis 05.55 Uhr

gebündelte Unterhaltsarbeiten

Nacht Di auf Mi, 04./05.10.2016

22.30 bis 05.55 Uhr

gebündelte Unterhaltsarbeiten

Nacht Mi auf Do, 05./06.10.2016

22.30 bis 05.55 Uhr

gebündelte Unterhaltsarbeiten

Nacht Do auf Fr, 06./07.10.2016

22.30 bis 05.55 Uhr

gebündelte Unterhaltsarbeiten

Nacht Fr auf Sa, 14./15.10.2016

22.30 bis 05.55 Uhr

Schienenwechsel

Nacht Sa auf So, 15./16.10.2016

22.30 bis 05.55 Uhr

Schienenwechsel

Nacht Sa auf So, 29./30.10.2016

22.30 bis 05.55 Uhr

gebündelte Unterhaltsarbeiten

Nacht So auf Mo, 30./31.10.2016

22.30 bis 05.55 Uhr

gebündelte Unterhaltsarbeiten

   

Dezember

Nacht So auf Mo, 04./05.12.2016

22.30 bis 05.55 Uhr

gebündelte Unterhaltsarbeiten

   

Die ICE-, EC-, IC-, und IR-Züge werden via Burgdorf umgeleitet. Reisende von Bern Richtung Olten, Basel SBB, Luzern, Zürich HB oder umgekehrt rechnen zirka 10 bis 15 Minuten mehr Reisezeit ein. Der ICN-Zug, Olten ab 22.40 Uhr, Richtung Solothurn–Biel/Bienne–Lausanne wird via Oensingen umgeleitet. Die Fahrzeit verlängert sich um zirka 5 Minuten. Die längeren Reiszeiten werden nicht angezeigt. Alle im digitalen Fahrplan angezeigten Anschlüsse sind
jedoch gewährleistet. Sprich, diese Anschlusszüge in den Umsteigebahnhöfen warten die später eintreffenden Züge ab.

Die beiden ersten Züge am frühen Morgen, der IR 2155 (Bern ab 4.21 Uhr) und der IC 703 (Bern ab 5.15 Uhr), fahren ebenfalls via Burgdorf. Die Umleitung ist bereits im Jahresfahrplan eingeplant. Die im Online-Fahrplan ausgewiesenen Abfahrts- und Ankunftszeiten gelten deshalb auch während den Sperren.

Wegen der umgeleiteten Personen- und Güterzüge kann es entlang der Strecke Bern–Burgdorf–Olten nachts lauter werden als gewohnt. Die SBB bittet die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis.

Mittagssperren

Die Mittagssperren.

Die Bahn-2000-Strecke Mattstetten–Rothrist (Non-Stop-Linie Bern–Olten) und ihre Anschlussstrecke Wanzwil–Solothurn (Non-Stop-Linie Olten–Solothurn) sind während folgenden Terminen über Mittag gesperrt:

Sa, 16.01.201611.00 bis 13.00 UhrVisuelle Streckenkontrollen
Sa, 21.05.201611.00 bis 13.00 UhrVisuelle Streckenkontrollen
Sa, 20.08.201611.00 bis 13.00 UhrVisuelle Streckenkontrollen
Sa, 26.11.201611.00 bis 13.00 UhrVisuelle Streckenkontrollen
   

Die ICE-, EC-, IC-, und IR-Züge werden via Burgdorf umgeleitet. Reisende von Bern Richtung Olten, Basel SBB, Luzern, Zürich HB oder umgekehrt rechnen zirka 10 bis 15 Minuten mehr Reisezeit ein. Die ICN-Züge werden zwischen Olten und Solothurn via Oensingen umgeleitet. Die Fahrzeit verlängert sich um zirka 5 Minuten. Die digitalen Fahrpläne auf www.sbb.ch und der SBB-Mobile-App werden angepasst.

Wochenendsperren

Die Sperren an den Wochenenden.

Die Bahn-2000-Strecke Mattstetten–Rothrist (Non-Stop-Linie Bern–Olten) und ihre Anschlussstrecke Wanzwil–Solothurn (Non-Stop-Linie Olten–Solothurn) sind während folgenden Wochenenden wegen Unterhaltsarbeiten durchgehend gesperrt:

Wochenendsperren 2016.

Wochenendsperren 2016.

Fr, 29.04.2016, 21.00 Uhr, bis Mo, 02.05.2016, 05.55 Uhr

durchgehend

Schienenwechsel, visuelle Streckenkontrollen

So, 16.10.2016, 11.00 Uhr, bis Mo, 17.10.2016, 05.55 Uhr

durchgehend

Schienenwechsel, visuelle Streckenkontrollen

   

Dies hat folgende Auswirkungen auf den Personenverkehr:

Fernverkehr Bern–Olten (–Zürich HB/–Basel SBB)/–Zofingen (–Luzern)

Die IC-, ICE-, EC- und IR-Züge werden zwischen Bern und Olten via Burgdorf umgeleitet. Reisende von Bern Richtung Olten, Zürich HB, Basel SBB, Luzern oder umgekehrt rechnen zirka 10 bis 15 Minuten mehr Reisezeit ein. Nicht alle Anschlüsse sind gewährleistet. Wer umsteigt, rechnet darum je nach Reiseziel besser bis zu 30 Minuten mehr Reisezeit ein.  

Reisende im Ost–West-Verkehr (Zürich HB–/Luzern nach Lausanne und weiter) reisen schneller via Olten-Biel/Bienne.

Fernverkehr Zürich HB–Baden–Brugg AG–Aarau–Olten–Bern

Die IR-Züge Zürich HB–Baden–Brugg AG–Aarau–Olten–Bern und umgekehrt fallen zwischen Olten und Bern aus. Reisende benutzen zwischen Bern und Olten die anderen Fernverkehrszüge.

Fernverkehr Zürich HB–Olten-Biel/Bienne

Die ICN-Züge Genf/Lausanne–Biel/Bienne–Olten–Zürich–St. Gallen und umgekehrt werden zwischen Solothurn und Olten via Oensingen umgeleitet. Die Fahrzeit verlängert sich um zirka 4 Minuten.

Fernverkehr Olten–Basel SBB

Die IR- und ICN-Züge aus Luzern nach Basel SBB fahren in Olten xx.32 Uhr statt xx.30 Uhr los und halten ausserordentlich in Liestal.

Fernverkehr Sursee–Luzern

Die IR- und ICN-Züge aus Basel SBB nach Luzern halten ausserordentlich in Sursee für Reisende ab Sursee nach Luzern (Sursee ab xx.48 Uhr).

Regionalverkehr Rothrist–Langenthal

Die Züge der Linie S23 (Baden–Aarau–Olten–Langenthal) verkehren ab Rothrist in Richtung Langenthal 8 Minuten später als gewohnt.  

Digitale Fahrpläne

Für die Wochenendsperre von Sonntag, 16. Oktober ab 11 Uhr, bis Montagmorgen, 17. Oktober 2016, ist der digitale Fahrplan auf www.sbb.ch und der SBB-Mobile-App wie folgt angepasst:

  • Tagsüber (Sonntag, 16. Oktober 2016, von 11.00 Uhr bis 22.30 Uhr): Der digitale Fahrplan zeigt die längeren Reiszeiten an.
  • Nachts (Sonntag, 16. Oktober 2016, ab 22.30 Uhr bis Montag, 17. Oktober 2016, 05.55 Uhr): Die längeren Reiszeiten werden nicht angezeigt. Alle im digitalen Fahrplan angezeigten Anschlüsse sind jedoch gewährleistet. Sprich, diese Anschlusszüge in den Umsteigebahnhöfen warten die später eintreffenden Züge ab.

Die beiden ersten Züge am frühen Morgen, der IR 2155 (Bern ab 4.21 Uhr) und der IC 703 (Bern ab 5.15 Uhr), fahren ebenfalls via Burgdorf. Die Umleitung ist bereits im Jahresfahrplan eingeplant. Die im Online-Fahrplan ausgewiesenen Abfahrts- und Ankunftszeiten gelten deshalb auch während den Sperren.

Wegen der umgeleiteten Personen- und Güterzüge kann es entlang der beiden Stammstrecken Bern–Burgdorf–Olten und Solothurn–Oensingen–Olten lauter werden als gewohnt. Die SBB bittet die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis.

Arbeiten

Die Arbeiten.

Damit die Züge auf den beiden Bahn-2000-Strecken Mattstetten–Rothrist und Wanzwil–Solothurn auch künftig pünktlich und sicher unterwegs sind, nimmt die SBB 2016 folgende Unterhaltsarbeiten vor:

Gebündelte Unterhaltsarbeiten.

Die beiden Bahn-2000-Strecken werden von zahlreichen Güter- und Hochgeschwindigkeitszügen befahren. Die Schwingungen, der Schienendruck und das Gewicht der schnellen und schweren Züge nutzen die Infrastruktur stark ab.

Die SBB nimmt deshalb gebündelt verschiedene, regelmässig wiederkehrende Unterhaltsarbeiten vor. Bis zu hundert Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen nehmen Kontrollen an technischen Komponenten vor und halten Gleis-, Fahrleitungs-, Telekom- und Sicherungsanlagen instand. Die Gleisbauteams schleifen beispielsweise mit dem Schleifzug Schienen und entfernen so kleine schuppige Oberflächenrisse auf den Schienenköpfen, welche sich durch die stete Abnutzung ergeben. Oder sie stopfen wo nötig mit einem Bauzug hochpräzis und computergesteuert Schotter unter die Schwellen und justieren so die Gleislage millimetergenau.

Je besser die Pflege der Infrastruktur, desto weniger rasch wird sie abgenutzt. Das bedeutet weniger Schäden, längere Lebensdauer, tiefere Kosten, mehr Pünktlichkeit, mehr Sicherheit und eine sanftere, geräuschärmere Fahrt.

Wartung der Zugbeeinflussungsanlagen.

Die SBB wartet die Zugbeeinflussungsanlagen. Dies sind die technischen Anlagen und Systeme, welche die Fahrt und die Geschwindigkeit von Zügen kontrollieren. Ist die Fahrt nicht zugelassen oder fährt ein Zug zu schnell, so wird er durch die Zugbeeinflussung automatisch gebremst. Auf den beiden Bahn-2000-Strecken erfolgt die Zugbeeinflussung über das Zugssicherungssystem «European Train Control System (ETCS) Level 2».

Bei diesem Zugsicherungssystem werden dem Lokführer die Fahrerlaubnis, Geschwindigkeitsangaben und Streckendaten direkt im Führerstand der Lok angezeigt. Diese sogenannte «Führerstandsignalisierung» ermöglicht es, auf der Bahn-2000-Strecke Geschwindigkeiten über 160 km/h zu fahren. Weitere Informationen: www.sbb.ch/etcs

Wartung Bahnmobilfunksystem.

Die SBB wartet das Mobilfunksystem «Global System of Mobile Communications-Rail» GSM-R. GSM-R ist ein digitales Funksystem, welches speziell für die Eisenbahn entwickelt wurde. Das System baut auf dem in der mobilen Telekommunikation weit verbreiteten Standard «Global System for Mobile Communications» (GSM) auf.

GSM-R erweitert GSM mit spezifischen Möglichkeiten für die Bahn und deckt alle mobilen Sprach- und Datendienste der Zugkommunikation ab. So ist das Mobilfunksystem zum Beispiel die Grundlage, um die Signal- und Streckendaten des Zugsicherungssystem ETCS Level 2 direkt in den Führerstand der Loks auf den beiden Bahn-2000-Strecken zu übertragen.

Schienenwechsel.

Die Schienen der beiden Hochgeschwindigkeitsstrecken werden im intensiven Bahnbetrieb laufend abgenützt und bisweilen auch beschädigt. Sorgfältiger Unterhalt, wie beispielsweise regelmässiges Schienenschleifen, verzögert diesen Abnützungsprozess, hält ihn aber nicht auf. Die SBB ersetzt deshalb wo nötig mit schweren Bauzügen die betroffenen, 108 Meter langen Schienenstücke durch neue. Ende April erneuern die Gleisbauteams so über 9,5 Kilometer Schiene auf den Bahn-2000-Strecken, Mitte Oktober über 300 Meter im Grauholztunnel. Gleichzeitig nutzt die SBB die Wochenendsperren für weitere Unterhaltsarbeiten.

Visuelle Streckenkontrollen.

Die SBB überwacht die beiden Hochgeschwindigkeitsstrecken alle zwei Wochen mit einem Diagnosefahrzeug, welches sie speziell für die beiden Bahn-2000-Strecken beschafft hat. Dieses Fahrzeug fährt mit bis zu 120 km/h über die Strecke und nimmt dabei die nötigen Messungen an den Gleis- und Fahrleitungsanlagen vor. In einem zweiten Schritt klären technische Spezialisten erkannte Befunde durch eine visuelle Kontrolle vor Ort genauer ab. Für die Streckenkontrollen mit dem Diagnosefahrzeug sind keine Streckensperren nötig.

Ergänzend zum Diagnosefahrzeug nehmen Streckeninspektoren visuelle Kontrollen und Messungen auf der Strecke vor. Um die Sicherheit der Inspektoren zu garantieren, müssen die Strecken während dieser Zeit jeweils gesperrt werden. Die SBB nutzt deshalb die Wochenendsperren oder plant die Überwachungsfenster so, dass möglichst wenige Reisende betroffen sind. Dazu hat sie die Zugsbelegung geprüft und die Überwachungsfenster am Samstagmittag als optimalste Variante gewählt. Neben der Belegung der Züge sind in diesem Zeitraum auch keine internationalen Zugläufe betroffen.

Nächtliche Kontrollgänge wären nicht sinnvoll. Die visuellen Kontrollen müssen bei guten Lichtverhältnissen erfolgen. Die Installation von künstlichen Beleuchtungen würden die Überwachungsfenster verlängern und die Überwachungstätigkeit erschweren.

Finanzierung des Unterhalts.

Unterhalt und Erneuerungen des bestehenden Netzes finanzieren die SBB und der Bund gemeinsam. Der Bund trägt seinen Anteil über die mehrjährige Leistungsvereinbarung. Der andere Teil kommt von den Trassenerträgen, also vom Entgelt des Fern-, Güter- und Regionalverkehrs für die Benützung der Infrastruktur. Dazu kommen Ausgleichszahlungen von SBB Immobilien. 2016 investiert die SBB 1,4 Milliarden Franken in die Erneuerung des Schienennetzes. Dazu kommen Unterhaltsarbeiten im Umfang von 700 Millionen Franken. Weitere Infos zur Infrastrukturfinanzierung siehe hier.

Hintergrund

Effiziente Bau- und Unterhaltsarbeiten unter laufendem Bahnbetrieb.

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