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Weichenerneuerung in Tecknau.

Dank Instandhaltung eine pünktliche und sichere Bahn. 

Gleis- und Weichenerneuerung in Baden.

Allgemein

Allgemeine Informationen.

Die SBB erneuert im Rahmen des Unterhalts für eine pünktliche und sichere Bahn von Ende Februar bis Ende März 2017 in Tecknau sechs Weichen. Die Linie Olten–Basel ist deshalb an den folgenden beiden Wochenenden zwischen Olten und Gelterkinden unterbrochen:

  • Samstag, 25. Februar, Betriebsbeginn, bis und mit Sonntag, 26. Februar 2017, Betriebsschluss; 
  • Samstag, 4. März, Betriebsbeginn, bis und mit Sonntag, 5. März 2017, Betriebsschluss. 

Dies hat im Regional- und Fernverkehr Zugsausfälle, Umleitungen und längere Reisezeiten zur Folge. Die SBB empfiehlt ihren Kunden, vor Antritt der Reise den Online-Fahrplan oder die SBB-Mobile-App zu konsultieren. Detaillierte Informationen zu den Auswirkungen auf den Fahrplan finden Sie unter dem Register «Einschränkungen».

Um die Auswirkungen der Arbeiten auf die Kunden möglichst gering zu halten, müssen die Gleisbauteams zahlreiche Arbeiten während der verkehrsärmeren Nachtzeit ausführen. Die Maschinen und die Alarmmittel, welche zum Schutz der Arbeiter unumgänglich sind, verursachen dabei leider unvermeidlich Lärm. Mehr Informationen zu den Nachtarbeiten und zum Nutzen der Erneuerung finden Sie unter dem Register «Arbeiten», zusätzliche Hintergrundinformationen zur Instandhaltung unter dem Register «Hintergrund». 

Einschränkungen

Die Fahrplaneinschränkungen im Detail.

Um die Hauptarbeiten für die Weichenerneuerung in Tecknau rasch und sicher ausführen zu können, ist die Linie Basel–Olten an den folgenden beiden Wochenenden zwischen Olten und Gelterkinden für den Personenverkehr unterbrochen:

  • Samstag, 25. Februar, Betriebsbeginn, bis und mit Sonntag, 26. Februar 2017, Betriebsschluss; 
  • Samstag, 4. März, Betriebsbeginn, bis und mit Sonntag, 5. März 2017, Betriebsschluss;

Dies hat an den beiden Wochenenden folgende Auswirkungen auf den Fahrplan:

Fernverkehr: Zugsausfälle

  • Die Fernverkehrszüge Luzern/Tessin–Basel und Zürich–Aarau–Liestal–Basel verkehren nur bis und ab Olten.
  • Reisende in Richtung Basel steigen in Olten auf die Fernverkehrszüge Bern–Basel um oder fahren via Frick nach Basel. Zwischen Basel und Gelterkinden verkehren Fernverkehrs-Shuttlezüge mit Halt in Liestal und Sissach (Basel SBB ab xx.22 Uhr / Gelterkinden ab xx.17 Uhr).

Fernverkehr: Umleitungen

  • Die Non-Stop-Züge Zürich–Basel verkehren via Frick statt via Hauenstein-Basistunnel. Die Reisezeit verlängert sich um 5 bis 7 Minuten.
  • Die Fernverkehrszüge Bern–Basel fahren über die alte Hauensteinlinie via Läufelfingen statt via Hauenstein-Basistunnel (zwei Mal pro Stunde und Richtung). Die Züge mit Abfahrt zur vollen Stunde in Basel SBB und in Bern halten ausserordentlich in Sissach. Die Reisezeit dauert 5 bis 7 Minuten länger. Die geänderten Abfahrts- und Ankunftszeiten werden im Online-Fahrplan vermerkt.

Regionalverkehr: Zugsausfälle

  • Damit die Fernverkehrszüge Bern–Basel und die Güterzüge über die alte Hauensteinlinie verkehren können, ersetzt die SBB die Züge der Regio-S-Bahn-Linie S9 (Olten–Läufelfingen–Sissach) durch Busse. Die Bahnersatzbusse stellen in Sissach zur halben und vollen Stunde den Anschluss an die Regio-S-Bahn-Linie S3 her.
  • Die Züge der Regio-S-Bahn-Linie S3 Olten–Basel SBB–Laufen (–Delémont–Porrentruy) fallen zwischen Gelterkinden und Olten aus. Zwischen Gelterkinden und Tecknau verkehren Bahnersatzbusse.
    - S3-Reisende von Basel bis Sissach nach Olten nutzen ab Sissach die Ersatzbusse und Züge via Läufelfingen.
    - S3-Reisende ab Tecknau/Gelterkinden nach Olten fahren nach Sissach und nutzen ab dort die Ersatzbusse und Züge via Läufelfingen. 
  • Reisende von Olten nach Sissach oder umgekehrt können statt mit dem Bahnersatzbus auch mit den Fernverkehrszügen Bern–Basel von Sissach nach Olten oder umgekehrt reisen. Dieser Schnellzug hält einmal pro Stunde und Richtung ausserordentlich in Sissach.

Da die SBB aus Streckenkapazitätsgründen nur die Fernverkehrszüge Bern–Basel via Läufelfingen umleiten kann, stehen für die Reisenden von Olten nach Basel und umgekehrt weniger Sitzplätze zur Verfügung als gewohnt. Zu Spitzenzeiten sind deshalb Stehplätze möglich. Die SBB bittet die Reisenden um Verständnis und entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten. 

Wegen des Sissacher Fasnachtumzugs halten die Bahnersatzbusse in Sissach am Sonntagnachmittag, 5. März 2017, nicht wie üblich am Bushof beim Bahnhofgebäude. Für den Chienbäse in Liestal am Sonntagabend, 5. März 2017, verkehren Extrazüge zwischen Basel und Liestal. Die Extrazüge an den Morgestraich in Basel am frühen Montagmorgen, 6. März 2017, verkehren planmässig. 

Die SBB empfiehlt den betroffenen Kundinnen und Kunden, vor Antritt der Reise den Online-Fahrplan oder die SBB-Mobile-App zu konsultieren. Die digitalen Fahrpläne werden aktualisiert. Detaillierte Auskünfte zum Bahnersatzangebot erhalten Reisende an den Bahnschaltern oder unter www.sbb.ch/166 sowie 24 Stunden am Tag über den Rail Service 0900 300 300 (1.19 CHF/Min. ab Schweizer Festnetz).

Wieso eine Sperre zum Fasnachtsbeginn.

Die zweite Wochenendsperre für die Weichenerneuerung in Tecknau fällt auf den Fasnachtsbeginn in den Kantonen Basellandschaft und Basel Stadt. Dessen ist sich die SBB bewusst und hat darum die Arbeiten und Sperren so terminiert, dass die Extrazüge zum Morgestraich ungehindert verkehren können. Der Terminentscheid ist das Ergebnis intensiver Analysen und Abwägungen, denn die Terminauswahl ist stark eingeschränkt. Zum einen haben verschiedene Grossprojekte auf der Ost–West-Achse auch 2017 grössere baubedingte Fahrplanauswirkungen, insbesondere der Vierspurausbau Olten–Aarau und die Entflechtung Bern Wylerfeld. Andererseits schränkt die Sperre der Luino-Linie von Mitte bis Ende 2017 die Terminwahl hinsichtlich des Güterverkehrs stark ein. Vor diesem Hintergrund erwies sich die nun gewählte Terminierung der Sperren als die Beste, im Sinne eines landesweit möglichst zuverlässig funktionierenden Fahrplans für die Kunden.

Generell ist es eine Herausforderung, Termine für Wochenendsperren zu finden, welche den schweizweit zahlreichen Festivitäten und Anlässen optimal Rechnung tragen. Einerseits realisiert die SBB im Rahmen der Ausbauprogrammen «ZEB» und «Ausbauschritt 2025» in den nächsten Jahren Ausbauprojekte im Umfang von über 10 Milliarden Schweizer Franken. Gleichzeitig muss sie den Unterhalt der bestehenden Infrastruktur intensivieren, um den Nachholbedarf und die gesteigerte Abnutzung durch Mehrverkehr zu kompensieren. All diese Arbeiten haben auch überregionale Auswirkungen auf den eng verflochtenen Fahrplan. Entsprechend muss die SBB alle Baustellen und ihre Auswirkungen eng aufeinander abstimmen, um den Kundinnen und Kunden einen funktionierenden Fahrplan mit praktikablen Ersatzangeboten bieten zu können. 

Die Auswirkungen auf den Güterverkehr.

Im Güterverkehr werden an den beiden Wochenenden in erster Priorität die Simplon-Züge via Läufelfingen umgeleitet. Es steht pro Stunde ein Slot (wahlweise Nord–Süd oder Süd–Nord) zur Verfügung. Die Güterzüge erhalten dadurch längere Transportzeiten von bis zu 60 Minuten, einzelne Züge auch mehr, je nach Verfügbarkeit der Slots. Die restlichen Güterzüge werden via Bözberg umgeleitet. Es stehen pro Stunde je ein Slot Nord–Süd sowie Süd–Nord zur Verfügung. Die Güterzüge erhalten dadurch längere Transportzeiten von bis zu 60 Minuten. 

Arbeiten

Die Arbeiten im Detail.

Die SBB erneuert in Tecknau von Ende Februar bis Ende März 2017 sechs Weichen und passt die Fahrleitung- und Stellwerkanlagen entsprechend an. Sie erneuert damit mit einem konzentrierten Einsatz fünf Weichen des nördlichen Weichenkopfes zum Hauenstein-Basistunnel plus eine Zustellgleis-Weiche beim Löliweg. 

Die Hauptarbeiten finden an den beiden Wochenenden vom 25./26. Februar und 4./5. März 2017 statt. Dann ersetzen die Bauteams nördlich des Bahnhofs Tecknau, im Bereich der Strassenüberführung Dammstrasse, pro Wochenende drei je 24 Tonnen schwere Weichen und ersetzen den Schotter. Für die verschiedenen Arbeitsgänge kommen mehrere schwerere Gleisbauzüge zum Einsatz, veritable fahrende Fabriken. 

Die spektakulärste davon ist der «Wieger W+». Der rund 48 Tonnen schwere Bauzug mit Schaufelradbagger schaufelt Altschotter und Feinteile ab, siebt nicht mehr brauchbaren Schotter aus und trägt den brauchbaren Schotter als sogenannte «Vorschotterung» wieder auf. Die neuen Weichen und Gleisanschlüsse werden sodann mit einem Schienenkran auf die Vorschotterung gelegt und verbunden. 

Nun trägt ein Bauzug grosse Mengen Neuschotter auf, welche eine Stopfmaschine im nächsten Arbeitsschritt unter die Gleise und Weichen stopft. Dazu presst sie computergesteuert vibrierende Spickel ins Schotterbett und reguliert so die Gleis- und Weichenlage millimetergenau. Die Stopfungen müssen insgesamt drei Mal wiederholt werden. Pro Wochen-ende werden in Tecknau rund 1400 Tonnen Schotter bewegt. Das entspricht dem Gewicht von rund 230 Elefantenbullen. 

Für die Hauptarbeiten ist die Linie Basel–Olten an den beiden Wochenenden jeweils von Samstag, Betriebsbeginn, bis Sonntag, Betriebsende, zwischen Olten und Gelterkinden unterbrochen. Das erlaubt die Arbeiten nicht nur sicherer sondern auch wesentlich effizienter und damit kostengünstiger vorzunehmen. Zudem kann die SBB so die Gesamtdauer der Emissionen und das baubedingte Störungsrisiko verringern. 

Der Terminplan der Arbeiten.

Wenn immer möglich, führt das Gleisbauteam Arbeiten tagsüber aus. Um aber insbesondere die Arbeiten im Gleisfeld rasch und sicher ausführen zu können, sind Gleissperren nötig. Damit diese möglichst wenig Auswirkungen auf die Kundinnen und Kunden haben, nimmt die SBB die Arbeiten in den verkehrsärmeren Zeit vor, während folgenden Nächten und Wochenenden:

DatumArt der Arbeiten

Mi, 15.02., bis

Di, 21.02.2017, jeweils werktags

Tagarbeit: Installation des Bauplatz beim Löliweg

Mi/Do, 22./23.02., bis Do/Fr, 23./24.02.2017, jeweils 00.30 bis 05.30 Uhr

Nachtarbeit: verschiedene Vorarbeiten, z.Bsp. Abladen diverser Materialien wie Stromaggregat für Beleuchtung, Drehleuchten, Verlaschungsmaterial usw.

SA, 25.02., 00.30 Uhr, bis Mo, 27.02.2017, 04.00 Uhr

Durchgehend Tag- und Nachtarbeit: Ausbau von drei alten Weichen im dorfseitigen Gleis, Schotteraus- und einbau mit Bauzug «Wieger +», Einbau der neuen Weichen, Schotterablad, Regulieren der Gleis- und Weichenlage mittels Schotterstopfbauzug,

Mo/Di, 27./28.02., bis Do/Fr, 02./03.03.2017, jeweils 23.45 bis 05.40 Uhr

Nachtarbeit: Schweissarbeiten.

Sa, 04.03., 00.30 Uhr, bis Mo, 06.03.2017, 01.00 Uhr

Durchgehend Tag- und Nachtarbeit: Ausbau von drei alten Weichen im scheideggseitigen Gleis, Schotteraus- und einbau mit Bauzug «Wieger +», Einbau der neuen Weichen, Schotterablad, Regulieren der Gleis- und Weichenlage mittels Schotterstopfbauzug,

Mo/Di, 06./07.03, bis

Fr/Sa, 10./11.03.2017, jeweils 23.45 bis 05.40 Uhr

Nachtarbeit: Schweissarbeiten.

Do/Fr, 23./24.03., bis

Fr/Sa, 24./25.03.2017, jeweils 00.30 bis 05.30 Uhr

Nachtarbeit: verschiedene Nacharbeiten, z.Bsp. Aufladen von Stromaggregat und diverser anderer Materialien.

Sa/So, 25./26.03., bis

So/Mo, 26./27.03.2017, jeweils 23.45 bis 05.40 Uhr

Nachtarbeit: 3. Regulierung der Gleis- und Weichenlage mittels Schotterstopfbauzug.

  

Die Terminangaben basieren auf dem heutigen Planungsstand. Bei unvorhersehbaren Ereignissen, wie ungünstigen Wetterbedingungen oder Maschinendefekten, kann das Programm kurzfristig angepasst werden. Die Maschinen und die Alarmmittel, welche zum Schutz der Arbeiter unumgänglich sind, verursachen unvermeidlich Lärm. Während den Hauptarbeiten an den beiden Wochenenden be- und entladen die Gleisbauteams im Bahnhof Tecknau zudem die Gleisbaumaschinen. Auch diese Arbeiten können laut sein. 

Die SBB und die Gleisbauteams bemühen sich, den Lärm und die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten und bitten um Verständnis.

Die betroffenen Bereiche in Tecknau.

Die betroffenen Weichen liegen auf dem Gebiet der Gemeinde Tecknau zwischen dem Schulhaus Bubenacker und dem Gebiet «Löli». Im Bahnhof Tecknau finden zudem sporadisch lautere Be- und Entladearbeiten statt.

Die Finanzierung der Arbeiten.

Die Gesamtkosten für die Weichenerneuerung in Tecknau belaufen sich auf 2,8 Millionen Franken. Unterhalt und Erneuerungen des bestehenden Netzes finanzieren die SBB und der Bund gemeinsam. Der Bund trägt seinen Anteil über die mehrjährige Leistungsvereinbarung. Der andere Teil kommt von den Trassenerträgen, also vom Entgelt des Fern-, Güter- und Regionalverkehrs für die Benützung der Infrastruktur sowie den Ausgleichszahlungen von SBB Immobilien. 2016 investiert die SBB 1,4 Milliarden in die Erneuerung des Schienennetzes. Dazu kommen Unterhaltsarbeiten im Umfang von 700 Millionen Franken.

Der Nutzen der Instandhaltung.

Die SBB verfügt über eines der dichtest befahrenen Bahnnetz der Welt. Um einen solchen Fahrplan für die Kunden sicher und pünktlich abwickeln zu können, ist eine gut instand gehaltene, zuverlässig funktionierende Bahninfrastruktur unerlässlich. Schwere, schnelle sowie rasch beschleunigende und bremsenden Züge nutzen die Infrastruktur jedoch laufend ab. Sorgfältiger Unterhalt, wie beispielsweise regelmässiges Schienenschleifen und Schotterstopfen, verzögert diesen Abnützungsprozess, halten ihn aber nicht auf. Neben dem Unterhalt sind deshalb Erneuerungsarbeiten eine wichtige Grundlage, damit die Züge auch künftig sicher unterwegs sind und pünktlich ankommen. 

Die Vorteile von Totalsperren.

Viele Arbeiten im Gleisbereich können nur ausgeführt werden, wenn keine Züge fahren. Die nächtlichen Zeitfenster ohne Zugverkehr sind jedoch kurz und eine Gleisbaustelle hoch- und herunterzufahren benötigt viel Zeit. Nach dem letzten Zug müssen die Bauteams die Arbeit vorbereiten, Personal, Material und Bauzüge zur Baustelle transportieren, die betreffenden Gleise sperren und die Fahrleitung ausschalten. Ebenso müssen sie in jeder Nachtschicht die eigentlichen Erneuerungsarbeiten frühzeitig abschliessen, um die Gleise für den morgendlichen Betriebsbeginn befahrbar zu machen. 

Mit den beiden Wochenendsperren in Tecknau arbeiten die Bauteams deshalb wesentlich effizienter. Konkret ersparen sie den Anwohnern, Reisenden und Cargo-Kunden mindestens eine Woche zusätzliche Nachtarbeit, Zugsausfälle und Reiszeitverlängerungen wegen Umleitungen. Dank dem konzentrierten Einsatz je Gleis und Wochenende sind zudem weniger aufwändige und störungsanfällige Provisorien zwischen den einzelnen Weichen nötig. Dank der kürzeren Gesamtbauzeit reduzieren sich die Kosten um rund einen Viertel, da beispielsweise die teuren Spezialmaschinen und -bauzüge weniger lang reserviert werden müssen.

Hintergrund

Effiziente Bau- und Unterhaltsarbeiten unter laufendem Bahnbetrieb.

    

Der Gleisoberbau – ein eingespieltes Trio.

Der klassische Gleisoberbau besteht aus dem Trio Schienen, Schwellen und Schotter. Die Schienen tragen und führen den Zug. Sie werden folglich laufend abgenützt und bisweilen auch beschädigt. Die Schwellen fixieren die Schienen und verteilen das Gewicht von Schienen und durchfahrenden Zügen auf eine möglichst grosse Fläche. Das Schotterbett gibt den Schwellen den nötigen Halt. Mit hochpräzisen, computergesteuerten Baumaschinen wird dazu Schotter unter die Schwellen gestopft. So kann das Gleis millimetergenau ausgerichtet werden. Die Schottersteine greifen bei den extremen Belastungen ineinander. Das verleiht dem Schotterbett die nötige Flexibilität, um die ganzen Kräfte und Vibrationen der Züge aufzunehmen und in den Unterbau weiterzuleiten. Je abgenützter die Steine sind, desto geringer ist die Flexibilität des Schotterbetts.

Weitere Informationen zum Gleisbau: 

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