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Léman 2030.

 

Zwischen den Jahren 2000 und 2010 hat sich das Verkehrsaufkommen auf der Achse Lausanne–Genf verdoppelt und stieg von 25 000 auf 50 000 Zugreisende täglich. Gemäss Prognosen der SBB wird es sich zwischen 2010 und 2030 erneut verdoppeln – von 50 000 auf
100 000 Reisende. Damit die Antwort der Bahn auf die Mobilitätsanforderungen der Bevölkerung nachhaltig ausfällt, war ein umfangreiches Projekt erforderlich.

In diesem Zusammenhang verfolgen die Kantone Waadt und Genf, das Bundesamt für Verkehr (BAV) und die SBB ein gemeinsames Ziel: die Verdoppelung der Kapazität an Sitzplätzen zwischen Lausanne und Genf sowie die Ermöglichung eines Viertelstundentakts der S-Bahn Waadt und der S-Bahn Frankreich–Waadt–Genf bis 2030. Die Umsetzung dieser Ziele beruht einerseits auf Investitionen zum Erwerb neuer Züge und andererseits auf der Entwicklung der Infrastruktur. Die Bahnhöfe Lausanne und Genf, die heute zu den Spitzenzeiten überlastet sind, werden mit neuen Strukturen für den Zu- und Durchgang sowie für kommerzielle Angebote erheblich umgestaltet.

Beginn der Bauarbeiten in Lausanne.

In Lausanne tritt Léman 2030 in eine neue Phase. Die Bauarbeiten für das neue Stellwerk begannen am 20. Juni 2016. Dieses Projekt sieht die Errichtung eines neuen technischen Gebäudes sowie einen neuen Kabelschacht vor. Damit kann der Waadtländer Eisenbahnknoten mit computergestützten Anlagen zur Steuerung der Weichen und Signale ausgestattet werden. Dies ist ein unerlässlicher erster Schritt im geplanten Ausbau der Bahnhofinfrastruktur in Lausanne. Das Ende der Arbeiten ist für 2019 geplant.

Die Inbetriebsetzungen dieser Steuerzentralen in Lausanne und Renens sind wesentliche Schritte, um die Mobilität aller Waadtländer zu verbessern. Das neue Stellwerk Lausanne bildet ein unerlässliches Element, damit die Waadtländer S-Bahn zwischen Cossonay und Cully bis 2020 den Viertelstundentakt einführen kann.

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