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Léman 2030.

 

Zwischen den Jahren 2000 und 2010 hat sich das Verkehrsaufkommen auf der Achse Lausanne–Genf verdoppelt und stieg von 25 000 auf 50 000 Zugreisende täglich. Gemäss Prognosen der SBB wird es sich zwischen 2010 und 2030 erneut verdoppeln – von 50 000 auf 100 000 Reisende. Damit die Antwort der Bahn auf die Mobilitätsanforderungen der Bevölkerung nachhaltig ausfällt, war ein umfangreiches Projekt erforderlich.

In diesem Zusammenhang verfolgen die Kantone Waadt und Genf, das Bundesamt für Verkehr (BAV) und die SBB ein gemeinsames Ziel: die Verdoppelung der Kapazität an Sitzplätzen zwischen Lausanne und Genf sowie die Ermöglichung eines Viertelstundentakts der S-Bahn Waadt (Cully–Cossonay) und der S-Bahn Frankreich–Waadt–Genf («Léman Express») bis 2030. Die Umsetzung dieser Ziele beruht einerseits auf Investitionen zum Erwerb neuer Züge und andererseits auf der Entwicklung der Infrastruktur. Die Bahnhöfe Lausanne und Genf, die heute zu den Spitzenzeiten überlastet sind, werden mit neuen Strukturen für den Zu- und Durchgang sowie für kommerzielle Angebote erheblich umgestaltet.


Einweihung des ersten Projekts von Léman 2030.

Am 15. November 2016 feierten die Partner des Programms Léman 2030, die Kantone Waadt und Genf, das Bundesamt für Verkehr und die SBB die Inbetriebnahme des ersten Projekts von Léman 2030.

Vom 10. bis 13. November 2016 wurde in Renens das erneuerte Stellwerk, die neue Verkehrssteuerungsanlage zwischen Morges und Lausanne, in Betrieb genommen. Nach der dreijährigen Bau- und Testzeit ist dieses Projekt eine wichtige Voraussetzung für die bevorstehenden Arbeiten auf dem Abschnitt Lausanne–Renens, zu denen eine Überwerfung und ein viertes Gleis gehören. Damit trägt es zur Erreichung der Mobilitätsziele bei, nämlich der Verbesserung des inländischen und regionalen Angebots durch Taktverdichtung und Kapazitätssteigerung der Züge: 2018 Einführung des Viertelstundentakts Coppet–Genf–Lancy-Pont-Rouge, mit Zeithorizont 2020 Taktverdoppelung bei der S-Bahn Waadt (Cully–Cossonay) und bis 2030 Verdoppelung des Sitzplatzangebots auf der Strecke Genf–Lausanne.

Am 15. November 2016 tauften die Waadtländer Staatsrätin Nuria Gorrite, der Genfer Staatsrat Luc Barthassat, die Vizedirektorin des Bundesamts für Verkehr, Anna Barbara Remund, und der CEO der SBB, Andreas Meyer, auf den Genfer Perrons gemeinsam die Lok Léman 2030. Anschliessend begaben sich die Partner des Programms im Sonderzug nach Prilly, wo sie die Inbetriebnahme des ersten Projekts von Léman 2030 feierten. Die neue Lok ist eine echte Botschafterin des Genferseegebiets und befährt nun die ganze Schweiz, um die Entwicklung der Mobilität der Zukunft in der Westschweiz besser bekanntzumachen.  

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