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Zürich Zollstrasse.

Projektentwicklung mit Quartieranschluss.

Die SBB plant die künftige Gestaltung und Nutzung des Areals zwischen Zollstrasse und Gleisfeld in Zürich, Kreis 5. Nun liegt das städtebauliche Konzept vor, dass unter Einbezug von Quartierbewohner, Grundeigentümer und weiteren interessierten Personen erarbeitet worden ist. Im Rahmen des „Echoraum Zollstrasse“ hatten Interessierte am 22. Juni 2011 erneut Gelegenheit, ihr Feedback zum aktuellen Stand der Planung einzubringen.

Zürich Zollstrasse.

Noch vor der Erarbeitung des städtebaulichen Konzeptes fand am 29. November 2010 das öffentliche „Forum Zollstrasse“ mit Quartierbewohner, Grundeigentümern und weiteren interessierten Kreisen statt. Anlässlich dieser Veranstaltung wurden Empfehlungen formuliert, die – soweit mit den Zielen der SBB sowie den städtebaulichen und verkehrlichen Rahmenbedingungen der Stadt vereinbar – in die Entwicklung des städtebaulichen Konzeptes eingeflossen sind.

Nun liegen die Ergebnisse des Studienauftrags vor. Eingeladen waren drei Teams: Kees Christiaanse architects & planners, Ilg Santer Architekten/Rotzler Krebs Partner und agps architecture/Atelier Girot. Die Jury empfiehlt das städtebauliche Konzept von agps architecture/Atelier Girot als Grundlage für die Erarbeitung des Gestaltungsplanes. Dabei sind die Empfehlungen aus dem „Forum Zollstrasse“ weitestgehend berücksichtigt worden. So wird die Quartierstruktur bis ans Gleisfeld geführt und die Körnung des angrenzenden Kreis 5 aufgenommen. Auch die gewünschte Kleinteiligkeit in den Erdgeschossen ist vorgesehen. Die Sichtachsen aus dem Kreis 5 bleiben mittels Öffnungen gegen das Gleisfeld erhalten. Die variierenden Gebäudehöhen orientieren sich am anschliessenden Quartier. Neue Aussenräume wie z.B. der Hafnerplatz oder eine Begegnungszone beim Negrellisteg werden geschaffen. Zudem ist auf der Zollstrasse Tempo 30 geplant. Auch der Bahnhofzugang wird attraktiver. Der Nutzungsmix sieht gemäss aktuellem städtebaulichem Projekt insgesamt rund 50 bis 60 Prozent Wohnen und 40 bis 50 Prozent SBB-, Dienstleistungs-, Gastro-, Gewerbenutzung vor. In der Zollstrasse West entstehen Genossenschaftswohnungen.

Am 22. Juni 2011 bot die SBB mit dem „Echoraum Zollstrasse“ nochmals allen Interessierten eine Plattform, um zur aktuellen Planung Stellung zu nehmen. Die rund 50 Teilnehmenden begrüssten das vorliegende städtebauliche Konzept mehrheitlich und anerkannten, dass die Bebauung verteilt auf vier Baufelder kein Fremdkörper bildet, sondern sich mit dem bestehenden Quartier verbindet.Als nächster Schritt folgt die Erarbeitung des Gestaltungsplanes bis Ende 2012.

Was regelt ein Gestaltungsplan?

Mit dem Planungsinstrument des Gestaltungsplans werden für bestimmt umgrenzte Gebiete Zahl, Lage, äussere Abmessungen sowie die Nutzweise und Zweckbestimmung der Bauten bindend festgelegt. Ein Gestaltungsplan basiert auf einem städtebaulichen Konzept, welches die gewünschte Qualität insbesondere bezüglich der Höhe, Ausnützung, Baufelder und Aussenraum aufzeigt. Wenn sich die Festlegungen des Gestaltungsplans innerhalb der Bau- und Zonenordnung (BZO) bewegen, hat der Stadtrat die Genehmigungskompetenz. Überschreiten jedoch z.B. die Höhe oder die Dichte die entsprechenden Regelungen in der geltenden BZO, muss der Gestaltungsplan dem Gemeinderat zur Genehmigung vorgelegt werden.

Forum Zollstrasse - 29.11.2010

Die Ergebnisse der Veranstaltung vom 29.11.10 mit rund 60 Teilnehmenden und die darauf aufbauende Vertiefung der wichtigsten Themen finden Sie hier:

Empfehlungen, die in der Ausschreibung für die städtebauliche Studie berücksichtigt worden sind:

Echoraum Zollstrasse - 22.06.2011

Nach Vorliegen des städtebaulichen Konzeptes und vor der weiteren Planung gab es am 22. Juni 2011 nochmals eine öffentliche Feedback-Runde. Weitere Infos finden Sie hier.

Kontakt  

Projektleitung.

SBB Immobilien
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8021 Zürich

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Fax 051 222 87 97