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Risiken ernst genommen.

Die SBB reduziert die Belastung durch elektromagnetische Felder für Reisende und Mitarbeitende auf ein Minimum.

Wo elektrischer Strom fliesst oder Funkwellen ausgesendet werden, entstehen elektromagnetische Felder (EMF) – auch Nichtionisierende Strahlung (NIS) oder in der Umgangssprache «Elektrosmog» genannt. Die SBB befolgt die strengen gesetzlichen Vorschriften zu den EMF und hat etwa bei den Fahrleitungen technische Massnahmen ergriffen, um die Strahlung einzudämmen.

Doch «Elektrosmog» geht nicht allein von Fahrleitungen, Transformatoren und anderen Starkstromanlagen aus. EMF wird auch durch den Mobilfunk verursacht – sowohl durch Antennen als auch durch die Mobiltelefone.

Reisende möchten im Zug telefonieren, ohne unterbrochen zu werden. Deshalb hat die SBB sogenannte Repeater installiert. Diese Geräte leiten die Mobilfunkwellen durch den abschirmenden Wagenkasten und verbessern so die Verbindungsqualität im Innern der Züge. Dank den Repeatern müssen die Mobiltelefone bis zu 600 Mal weniger stark senden. Dies reduziert die Strahlenbelastung für Handybenützer und Mitreisende erheblich.

Als eine Voraussetzung für das Europäische Zugsicherungssystem ETCS baut die SBB derzeit entlang der Bahnstrecken das neue Mobilfunknetz GSM-R auf. Dabei hält sie sämtliche Grenzwerte ein, womit ein hoher Schutz vor gesundheitlichen Risiken gewährleistet ist.

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