Klimaschonendes Unternehmen.
Die SBB hat sich zum Ziel gesetzt, ihren CO2-Ausstoss aus dem Betrieb bis 2020 um 30 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren.
Die SBB deckt rund 75 % ihres Energiebedarfs mit klimafreundlichem Strom aus Wasserkraft. Die grössten Hebel zur CO2-Minderung liegen deshalb nicht beim Bahnbetrieb, sondern im Gebäudebereich sowie beim Treibstoffverbrauch von Strassen- und Rangierfahrzeugen.
Im Rahmen ihres Energiesparprogramms hat die SBB Zielvereinbarungen mit dem Bund für über 130 Bahnhöfe, Werkstätten und Verwaltungsgebäude abgeschlossen.
Weitere Reduktionen werden erzielt, indem die Potenziale bei baulichen Erneuerungen konsequent genutzt werden. Damit kann Klimaschutz auch wirtschaftlich attraktiv realisiert werden. Bereits werden 10 Prozent des gesamten Heizenergieverbrauches klimafreundlich mit Holz- und Fernwärme produziert; dieser Anteil wird in Zukunft weiter steigen.
28 Prozent der gesamten CO2-Emissionen stammen von dieselbetriebenen Lokomotiven. Sie sind für den Rangierbetrieb, für den Streckenunterhalt und die Nahzustellung von Gütern im Einsatz – übrigens zum grossen Teil mit Partikelfiltern.
Zur Minderung der CO2-Emissionen wird die SBB die Diesellokführer auf umweltschonende Fahrweise (EcoDrive) schulen. Als Basis für weitere Massnahmen führt die SBB zudem eine umfassende Untersuchung der technischen CO2-Reduktionspotenziale bei Dieselloks durch.
Für Unterhaltsarbeiten an Strecke und Gebäuden setzt die SBB insgesamt rund 2 400 Strassenfahrzeuge ein. Schon heute kommen bei deren Beschaffung ökologische Kriterien zum Einsatz, beispielsweise wird die erforderliche Motorenleistung gezielt auf den praktischen Einsatz abgestimmt. Die SBB wird im 2011 erste EcoDrive-Schulungen für einen Teil der Fahrzeugbenutzer durchführen und prüft den Einsatz von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben.
Schliesslich leisten auch die Energiesparmassnahmen im Bahnbetrieb einen Beitrag an die Minderung der CO2-Emissionen. Selbst der von der SBB eingesetzte klimafreundliche Strommix enthält eine geringe Menge CO2. Dieser stammt aus der sogenannten Vorkette, z.B. aus dem Bau und Unterhalt der Kraftwerke. Wird Energie eingespart, werden graue Emissionen vermieden.
CO2-Emissionen der SBB 2011.

