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Mobilität ist eine wichtige Voraussetzung für eine gut funktionierende Gesellschaft. Will sich die Schweiz nachhaltig entwickeln, steht sie insbesondere im Verkehrsbereich vor grossen Herausforderungen.
Während Mobilität für viele die eigene Lebensqualität erhöht, kann sie gleichzeitig die Lebensqualität anderer einschränken. Verbunden mit dem stetig wachsenden Verkehr sind negative Folgen wie Staus, Unfälle, Lärmbelastung, Luftverschmutzung und die Emissionen von Treibhausgasen.
So zeigt der Verlauf der verkehrsbedingten CO2-Emissionen in der Schweiz, dass sich die Mobilität nicht nachhaltig entwickelt. Während sich die Brennstoffemissionen annähernd auf Zielkurs des Kyoto-Protokolls entwickeln, weichen die Treibstoffemissionen deutlich davon ab. Im 2009 stammten total 44 Prozent der schweizerischen CO2-Emissionen aus dem Verkehr. Der Handlungsdruck ist also gerade bei der Mobilität besonders gross.
Neben der Berücksichtigung ökologischer Aspekte bedeutet nachhaltige Mobilität auch, jeder und jedem den Zugang zu sauberen und effizienten Fortbewegungsmöglichkeiten zu gewährleistet. Der World Business Council for Sustainable Development fasst es so zusammen: «Die Mobilitätssysteme müssen effizienter, gerechter verteilt, umweltfreundlicher und gesellschaftlich verträglicher werden – und dabei mehr anstatt weniger Mobilität bieten.»

