Die Bahn hat die Nase vorn.
900'000 Kundinnen und Kunden fahren jeden Tag mit der SBB und sind damit umwelt- und klimaschonend mobil.
Eine Reise mit der Bahn verbraucht durchschnittlich 4mal weniger Energie und stösst 20mal weniger CO2 aus als eine vergleichbare Reise mit dem Auto oder Flugzeug. Diese gute Bilanz erreicht die SBB vor allem dank der klimaschonenden elektrischen Traktion aus rund 75 Prozent Wasserkraft.
Die durchschnittliche Zugreise einer Person verbraucht die Energiemenge von umgerechnet lediglich einem Liter Benzin pro hundert Kilometer. Das Einliter-Auto gibt es damit bereits – und es fährt erst noch elektrisch. Gut fällt die Bilanz auch für den Güterverkehr aus: Pro Tonne Fracht und zurückgelegtem Kilometer im SBB-Güterzug gelangen 14 Gramm CO2 in die Atmosphäre, beim Transport in einem durchschnittlichen Schweizer Lastwagen sind es 281 Gramm.
Die SBB fördert zudem die kombinierte Mobilität, um eine durchgehende Transportkette zu gewährleisten: So sorgt sie gemeinsam mit anderen Mobilitätsanbietern für eine optimale Anbindung der Züge an Bus und Tram, bietet Park & Ride, Velostationen und CarSharing an und überzeugt ihre Kundinnen und Kunden mit innovativen Lösungen im Gütertransport.
Die Bahn führt im Umweltvergleich mit anderen Verkehrsträgern: Neben dem energieeffizienten Antrieb punkten vor allem die klimaschonende Stromerzeugung und die intensiv genutzte Verkehrsinfrastruktur. Durch die hohe Zugfolgedichte und die durchschnittliche Auslastung von rund 200 Personen pro Zug ist der Aufwand für die Verkehrsinfrastruktur pro Passagier erheblich kleiner. Umgerechnet auf einen Personenkilometer ist die Herstellung und Entsorgung von Zug und Gleis mit einem CO2-Austoss von rund 6 g verbunden, während die Produktion / Entsorgung von Auto und Strasse einen CO2-Ausstoss von rund 32 g verursacht.

