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«L’ange protecteur» von Niki de Saint Phalle.

Die «Nana» beschützt alle Reisenden im Zürich Hauptbahnhof.

Das Werk.

Der Engel ist ein Geschenk von der Firma Securitas zum 150 jährigen Jubiläum der Schweizerbahnen.

Insgesamt 1,2 Tonnen schwer und über 11 Meter hoch, wurde der Engel in 3 Teilen von der USA per Schiff über Rotterdam nach Basel und anschliessend mit einem Tiefleger zu uns transportiert. Hier wurde er wieder zusammengesetzt und an der Stelle aufgehängt, wo er sich noch heute befindet.

Leben und Werk von Niki de Saint Phalle.

Mit ihren fröhlichen, voluminösen «Nana»-Figuren wurde Niki de Saint Phalle weltweit berühmt.

1930 in einem Vorort von Paris geboren, wuchs Niki de Saint Phalle aber hauptsächlich in den USA auf. 1951 kehrte Sie nach Paris zurück, wo 1953 auch ihre ersten Gemälde entstanden.

Ab 1964 entstanden die ersten «Nanas» – Frauenfiguren mit betont üppigen und runden Formen – gefertigt aus Draht und Textilien. Schon bald wechselte sie jedoch ihre Technik und arbeitete vorwiegend mit Polyester.

Anfangs sorgten diese Figuren für regelrechte «Kunst-Skandale» und wurden von Künstlerkollegen belächelt. Doch heute hat das Publikum und auch die Fachwelt die Figuren als zeitgemäßen Ausdruck für das Frau-Sein anerkannt. «Meine erste Ausstellung mit Nanas nannte ich Nana Power», erklärte die Künstlerin. «Für mich waren sie das Symbol einer fröhlichen, befreiten Frau». Zwanzig Jahre später hatte sich ihre Sicht auf die «Nanas» jedoch verändert. Niki de Saint Phalle sah ihre Figuren nun sogar als Vorboten eines neuen matriarchalischen Zeitalters.
Auf dem internationalen Kunstmarkt gehören die lebensfrohen Arbeiten von Niki de Saint-Phalle zu den gefragtesten Werken zeitgenössischer Kunst.

Im Jahr 1971 wurde Niki de Saint Phalle infolge ihrer Heirat mit Jean Tinguely in der Schweiz eingebürgert.

Am 21. Mai 2002 verstarb Niki de Saint Phalle nach langer Krankheit im Alter von 71 Jahren in ihrer Wahlheimat San Diego, Kalifornien.

Zwei Jahre zuvor war ihr Lebenswerk mit dem Praemium Imperiale, dem von der Japan Art Association verliehenen «Nobelpreis der Künste», gewürdigt worden.

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