Veloparking.

Innerhalb der Organisationseinheit NMD (Neue Mobilitätsdienstleistungen) widmet sich ein Projektteam der Frage, wie ein attraktives Angebot für Veloabstellplätze am Bahnhof aussieht.

Am Bahnhof Luzern wurde dazu im Herbst 2019 das Produkt vom Schweizer Start-Up «Smartmo» pilotiert. «Smartmo» ist eine Veloparking-Lösung, bei welcher das Velo mittels App sicher abgeschlossen werden kann. Zudem steht eine Box zur Aufbewahrung von Velohelm und Regenschutz zur Verfügung und es besteht die Möglichkeit den Akku eines E-Bikes aufzuladen. 

Was möchte das Projekt herausfinden?

Dank dem Einbezug von Kundenstimmen wollte das Projektteam die Bedürfnisse bezüglich Veloabstellplätzen am Bahnhof Luzern ermitteln. Zusätzlich sollten ebenfalls die Vor- und Nachteile von «Smartmo» diskutiert werden. Die Erkenntnisse sollten sowohl für den Bahnhof Luzern, wie auch für andere Bahnhöfe genutzt werden, um das Angebot an Veloabstellplätzen zu optimieren. 

Wann und wie wurde getestet?

Fokusgruppe und Produktdemonstration:

25.11.2019 - Luzern

Was kam dabei heraus?

Das Projektteam erhielt durch den Input der Kundenstimmen ein besseres Gefühl bezüglich der Akzeptanz für Veloständer wie «Smartmo».

Die Annahme, dass sich «Smartmo» nicht für die breite Masse eignet, sondern eine Ergänzung des Standardangebotes darstellt, konnte bestätigt werden.

Eine Haupterkenntniss war, dass die Reaktionen auf das Produkt «Smartmo» durchwegs positiv ausfallen, sofern genügend kostenlose Alternativplätze in derselben Reichweite angeboten werden. «Smartmo» Veloständer sollen also die beliebten Gratis-Veloplätze nicht ersetzen, sondern ergänzen.

Ausserdem ist die Produktdemonstration gut bei den Kundenstimmen angekommen. Kunden haben geschätzt, dass die SBB proaktiv in den Dialog mit ihnen geht, und dass ihre Meinung zu diesem Thema aufgenommen wurde.

Wie geht es weiter?

Am Bahnhof Luzern sind bis Ende 2020 keine Änderungen in Bezug auf «Smartmo» vorgesehen. Das Angebot wird im selben Umfang weitergeführt.  An anderen Bahnhöfen der Schweiz werden Lösungen wie «Smartmo» zukünftig eher als Ergänzung und nicht als Ersatz dienen. 

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