Einsteigen und geniessen: So klappt’s mit dem Reisen.

Dani und Tam waren für Euch unterwegs und berichten: Was muss beim Reisen beachtet werden? Was hat sich geändert? Und wie sieht es an den beliebtesten Ferien-Destinationen aus? 

Ab nach Italien: Unsere Reise nach Scilla. 

Dani: «Ich sitze am Strand. Gleich wird die Sonne über dem Mittelmeer aufgehen und das kleine Fischerdorf Scilla in ein goldenes Licht hüllen. Einige Möwen folgen dem kleinen Fischerboot, dass mit Muskelkraft auf das Meer gerudert wird.

Auf dem Weg zurück ins Dorf bereiten sich die Ladenbesitzer auf den Tag vor, der sie erwartet. Viel von Corona erlebe ich hier als Gast nicht. Überall wird Italienisch gesprochen, andere Touristen treffe ich in 72 Stunden nur einmal. Ich beginne die Treppenstufen zur Piazza hochzugehen, vorbei an einem wunderschönen alten Fiat Cinquecento und an Katzen, die den warmen Asphalt geniessen. Oben angekommen, bestelle ich in einem Restaurant mit meinen wenigen Brocken Italienisch einen Cappuccino und ein Schokocroissant und beobachte die hitzigen Diskussionen meiner Tischnachbarn.»

Schönes Österreich: wir waren in Klagenfurt. 

Dani: «Eingebettet zwischen Alpengipfeln und sanften Weinbergen liegt der türkisblaue Wörthersee. Ein kleines mediterranes Juwel inmitten des Bundeslandes Kärnten. Da die Temperaturen unausstehlich hoch sind, springe ich mit der Unterhose in den See, denn die Verführung einer Abkühlung ist einfach zu gross. Auf dem kleinen Bootssteg sitzen einige Menschen und plantschen mit den Füssen im kühlen Nass.

Ich komme ins Gespräch und lerne eine Dame kennen, die mir erklärt, dass sie auch in München oder Kitzbühel hätte wohnen können. «Hier in Klagenfurt bin ich aber direkt am See und im Winter liege ich in zwei Stunden in Italien am Stand», erklärt sie mir. Ich muss zugeben: eine attraktive Kombination!» 

Nach Norden. So war es in Leipzig.

Dani: «Über Ostdeutschland wusste ich bis jetzt eigentlich wenig. Zeit sich mal selber ein Bild zu machen und mit einigen Klischees aufzuräumen!

Begrüsst werde ich in Leipzig von einem riesigen, historischen Bahnhof aus dem Jahr 1915. Für mich als kleiner Eisenbahn-Nerd natürlich schon das erste Highlight.
Am nächsten Morgen beginnt meine Entdeckungsreise und schnell wird mir klar: Leipzig ist eine Stadt im Wandel. Hier reihen sich historische Gebäude, an millionenschwere Neubauten und gleich daneben befindet sich eine Brachlandschaft mit Graffitis an der Wand.


Nimmt man die Trams aus dem Zentrum, findet man gemütliche Cafés, die zum Verweilen einladen. Dort wird man, entgegen des Klischees, auch sehr freundlich empfangen und erhält sogar Geheimtipps für die besten Fotospots der Stadt. In kleinen Boutiquen kann man lokale Kunst kaufen, denn in diesen Quartieren haben die grossen Ketten und die Immobilien-Investoren noch nicht Einzug gehalten.»

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