Ein Tag am Bielersee.

Sich immer wieder inspirieren lassen durch die Sanftheit eines Tages am Bielersee.

9 Uhr: Es ist 9 Uhr, der Bielersee erwacht! In Wirklichkeit ist der Fischer schon vor einigen Stunden ausgefahren und hat seine Netze ausgelegt. Um diese Zeit hat er sie schon wieder eingeholt und macht gerade seine Runde bei den Restaurants in den umliegenden Dörfern, um seinen Fang abzuliefern. Warum also später nicht einkehren und es sich schmecken lassen?

10 Uhr: Nach dem Frühstück lockt das schöne Wetter zu einem Spaziergang durch die Weinbaudörfer am Ufer des Bielersees und zu kurzen Kletterpartien in die Rebberge. Von Ligerz aus bringt die Standseilbahn «Vinifuni» die Reisenden bis nach Prêles hinauf, von wo aus wir zu Fuss durch die Twannbachschlucht wieder zum Seeufer hinunterwandern können. Es ist schon fast 11.30 Uhr, der Magen knurrt. Zeit für einen Aperitif, dem absoluten Muss in einer Weinbauregion!

12 Uhr: Beim genüsslichen Nippen an einem Glas Weisswein aus der Region im Schatten einer Glyzinie wird uns bewusst, dass die hundertjährigen Pflastersteine in Twann wohl Zeuge von vielen Besuchern und Geschichten geworden sind. Übrigens: Ist nicht der Fischer von heute Morgen hier vorbeigekommen, um einen Teil seines Fangs abzuliefern? Die Fische werden gerade im Restaurant «Zum Alten Schweizer» zubereitet; ein herrlicher Duft steigt uns in die Nase und weckt den Appetit.

15 Uhr: Vom Ufer aus erblicken wir die St. Petersinsel, eingebettet zwischen den beiden Seeufern; man könnte meinen, sie sei ganz nah und man könnte leicht hinüber schwimmen! Doch sicherer ist es, sich den Kursschiffen anzuvertrauen, die gute Verbindungen zur Insel anbieten. Abfahrt von Twann nach Erlach, dem Dorf, das den Zugang zur Halbinsel «bewacht», die nur zu Fuss oder per Velo zu erreichen ist. Das Ende des Tages verspricht Ruhe und Frieden.

18 Uhr: Das Versprechen wird gehalten – ja, mehr als das: Zeugen dieser unberührten Natur sind die vielen Vögel, die die Wanderer auf ihrem Weg begleiten. Und hier, vor dieser unvergleichlichen Naturkulisse, empfängt das Restaurant und Klosterhotel die Besucher auf ihrer Suche nach Erholung, wie dies schon Jean-Jacques Rousseau erfahren durfte. Nun können die Waffen niedergelegt oder vielmehr die Beine ausgestreckt werden. Ein feines Abendessen wird aufgetischt, und dann geht es zum wohlverdienten Schlaf. Denn schon früh heisst es wieder aufstehen, wenn man dem Fischer in der Morgendämmerung auf den See fahren sehen möchte!

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