Ein Tag im Herzen der Freiberge.

Durch den unendlichen Horizont Stunde für Stunde eine grosse innere Ruhe verspüren.

9 Uhr: Im Herzen der Freiberge liegt der Weiler von Boéchet, wo wir in einem kürzlich restaurierten traditionellen Bauernhof übernachtet haben. Nach dem Frühstück tauchen wir bei einem Besuch des Museums im Untergeschoss in die für die Region typische Uhrmacherei ein und erfahren mehr über das Leben eines Bauern-Uhrmachers.

10 Uhr: Wir brechen auf zu einem Rendezvous mit den Freiberger Pferden und entdecken dabei auch den Beruf des Pferdezüchters bei Familie Boichat auf dem Gestüt Peupé au Peu-Péquignot. Auch wenn wir noch Anfänger sind, satteln wir dann die Pferde und machen einen herrlichen Ausritt durch die saftigen Wiesen der Freiberge.

12 Uhr: Vor dem Mittagessen degustieren wir erst noch einige feine Rosetten des Tête de Moine AOP, einer lokalen Spezialität, und erfahren von einem Käser, der diesen Rohmilch-Käse mit viel Leidenschaft produziert, ein paar Geheimnisse über seine Herstellung.

In den restaurierten Mauern eines ehrwürdigen Freiberger Hauses sind hungrige Wanderer und Spaziergänger herzlich willkommen, doch auch Arbeiter aus der Umgebung geniessen hier ihre Mittagspause. Die Einfachheit und Qualität der Bio-Produkte auf der Speisekarte munden sowohl den Fleischgeniessern als auch den Vegetariern unter den Gästen.

14 Uhr: Wir folgen einem hübsch gestalteten Weg rund um den «Etang de la Gruère». Diese kleine, wilde Ecke lüftet immer wieder den Schleier zu einer neuen Überraschung: dem kleinen Strand für ein kurzes Bad, der hübschen Holzbrücke oder einem Heidelbeerfeld. Da wandert der Geist, und wir lassen unsere Seele baumeln … Und irgendwie erinnert uns alles an einen dieser Seen in Québec oder Finnland.

17 Uhr: Wir entschliessen uns zu einem Besuch der «Brasserie des Franches-Montagnes» in Saignelégier, die von den Einheimischen einfach BFM genannt wird! Zuerst eine kurze Führung durch die Brauerei, gefolgt von einer langen Degustation der Biere mit ihren lustigen Namen. Das leicht rockige BFM-Team hat auf jeden Fall Sinn für Humor. Herb, trüb, dunkel, India Pale Ale oder mit Grüntee versetzt – das Sortiment ist umfassend und originell. Und gemütlich ist es hier: Zwischen Fässern stehen alte Möbel und grosse, runde Tische. Die Einheimischen trinken hier gerne ein Gläschen, was uns Gelegenheit gibt, dem Singsang des lokalen Dialekts zu lauschen.

19 Uhr: Georges Wenger muss wohl nicht weiter vorgestellt werden: Er ist der Pionier der regionalen Küche und wurde für seine exzellenten Gerichte mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Deren Qualität, der freundliche Service und das Gefühl des Willkommenseins lassen uns einen wunderschönen Abend geniessen. Die Weinkarte ist so gross, dass wir sie mit aufs Zimmer nehmen, um sie in Ruhe studieren zu können.

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