BITTE EINSTEIGEN!

Die SBB gestaltet die Mobilität der Zukunft. Damit Sie heute und morgen sicher unterwegs sind und pünktlich ankommen, braucht’s ein zuverlässiges Bahnnetz. Kommen Sie mit auf Entdeckungsfahrt.
Auf geht's

ZUVERLÄSSIGE BAHNINFRASTRUKTUR

Die SBB bewegt die Schweiz. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, unterhält die SBB ihr Netz heute effizient und vorausschauend. Zudem baut sie es kundenorientiert und wirtschaftlich aus.

313

Tunnel

Unterwegs zu Hause

Wir Schweizer sind ein mobiles Volk, fahren viel mit dem Zug und transportieren Güter. Das ist einer der Gründe, warum wir das am stärksten genutzte Schienennetz der Welt haben. Damit die Schweizerinnen und Schweizer auch in Zukunft Bahnweltmeister bleiben, verfolgt die SBB diese Ziele:
  • Wir bieten den Kundinnen und Kunden ein attraktives Angebot.
  • Wir nutzen das Bahnnetz flexibler und effizienter.
  • Wir senken die Kosten der Bahn.

6004

Brücken

Die SBB bewegt

Wir bewegen, verbinden, takten, ziehen und schieben an. Tag für Tag. Schlag auf Schlag und immer für unsere Kunden. Darauf sind wir stolz, denn ohne uns steht die Schweiz still.

3230 km

Streckennetz

32 813

Signale

1084

Bahnübergänge

496

Stellwerkanlagen

Bahnstrom

79 Unterwerke
+
Sie sorgen dafür, dass der Strom der 7 SBB-Kraftwerke in die Fahrleitung und von dort zur Lokomotive gelangt. 90% davon stammt aus erneuerbarer Wasserkraft.

Telecom

Wir betreiben ein eigenes Telekommunikationsnetz für den Bahnbetrieb.
+
Dieses ergänzt das normale Mobilfunknetz mit spezifischen Möglichkeiten für die Bahn und vereinfacht so den Bahnbetrieb.

795

Bahnhöfe und Haltestellen
+
454 davon sind behindertengerecht gebaut und verfügen über einen stufenfreien Zugang zu den Perrons und Zügen. Bis 2023 sollen alle Bahnhöfe behindertengerecht sein.

7634 km

Gleise
+
Die Bahninfrastruktur ist das Fundament für die hohe Schweizer Bahnqualität. Auf der Infrastruktur der SBB verkehren täglich 10 767 Züge. Pro Hauptgleis und Tag macht das 103,1 Züge – damit ist das Schienennetz der SBB eines der am dichtesten befahrenen Netze der Welt.

Fahrbahn

Damit ein Zug fahren kann, braucht es mehr als nur Schienen. Die Fahrbahn besteht aus Schienen, Schwellen, Befestigungen und Schotter. Jedes dieser Elemente hat eine ganz bestimmte Funktion. 2013 hat die SBB Mängel bei der Fahrbahn festgestellt. Dies, weil die Fahrbahn seit den 1990er-Jahren einer höheren Belastung ausgesetzt ist, vor allem wegen des ausgebauten Angebots, dem Mehrverkehr sowie schwereren und leistungsfähigeren Zügen. Seither hat die SBB den Unterhalt der Fahrbahn intensiviert und verbessert.

71 270

Aussenanlagen, davon

13 017

Weichen

2174

Schienenfahrzeuge für die Instandhaltung

6

Rangierbahnhöfe verarbeiten

121 000

Züge und

1,6 Mio.

rangierte Wagen pro Jahr

Infrastruktur kurz erklärt

Die SBB schafft die Grundlage für einen zuverlässigen Personen- und Güterverkehr durch professionelles Betreiben, Erhalten und Entwickeln der Bahninfrastruktur.

Hard Rock and Heavy Metal

Die Division SBB Infrastruktur hat rund 10 400 Mitarbeitende. Von A wie Anlagenmanagerin über G wie Gleisbauer bis Z wie Zugverkehrsleiterin – sie alle leisten einen Teil für die effiziente Infrastruktur.

33 119

Mitarbeitende aus 98 Nationen
+
Sie stellen täglich sicher, dass Reisende und Güter sicher, pünktlich und bequem ihr Ziel erreichen.

Fahrplan

Jahr für Jahr neue Abfahrtszeiten – Ärgerst du dich auch über den Fahrplanwechsel? Die Bahnkundin Sandra will herausfinden, wie ein Fahrplan überhaupt entsteht und weshalb die SBB ihn jedes Jahr anpassen muss. Stefan, ein Fahrplanplaner der SBB, gibt Auskunft.

EFFIZIENTER UNTERHALT

Die Schweiz hat das meistbefahrene Schienennetz der Welt. Was so intensiv genutzt wird, muss gut unterhalten werden.

2,1 Mia. CHF

pro Jahr für den Substanzerhalt unserer Anlagen.
+
1,4 Mia. CHF für Erneuerung der Anlage nach Ablauf deren Lebensdauer.
700 Mio. CHF für den Unterhalt während deren Lebenszeit.

Netzzustand

Seit 2009 weist die SBB den Zustand ihrer Anlagen transparent aus und publiziert jährlich einen Netzzustandsbericht. Dieser zeigt, dass der Zustand der Infrastrukturanlagen insgesamt gut bis ausreichend ist, der Zustand der Fahrbahn ist ausreichend. Es gibt keine akut kritischen Anlagen, die Sicherheit ist gewährleistet.

2033 km

Schienen schleift die SBB pro Jahr (Stand: 2016).
+
Dies glättet die Schienen und sorgt dafür, dass die Räder rund laufen, was wiederum die Schienen schont.

Vom kurativen zum präventiven Unterhalt

Bis anhin unterhält die SBB ihre Infrastruktur vor allem kurativ und behebt Schäden, wenn sie anfallen. Neu wollen wir das Netz präventiv und vorbeugend unterhalten. Zum präventiven Unterhalt gehört beispielsweise das Stopfen und das Schleifen. Dadurch müssen die Schienen und Weichen in Zukunft weniger häufig ausgewechselt werden. Das wirkt sich positiv auf die Lebensdauer der Anlagen aus und spart mittelfristig Kosten.

641 km

Gleis stopft die SBB jedes Jahr (Stand: 2016).
+
Dadurch bringen wir das Gleis wieder an seine richtige Lage. Dies schont die Schienen und Schwellen und sorgt ebenfalls für ein ruhigeres Laufen der Räder.

193 km

Schienen wechselt die SBB jedes Jahr aus (Stand: 2016).
+
Je besser die Schienen unterhalten werden, desto seltener muss die SBB sie auswechseln.

Bauen unter laufendem Bahnbetrieb

Um das Bahnangebot für die Reisenden möglichst nicht zu beeinträchtigen, baut und unterhält die SBB ihr Netz sozusagen unter dem rollenden Rad.

Nachtarbeit

Unterhaltsarbeiten führt die SBB mehrheitlich nachts zwischen 24 und 5 Uhr aus, wenn keine Züge fahren.
Dieses kurze Zeitfenster ist ineffizient, weil nur fünf Stunden am Stück gearbeitet werden kann.

Clusterings

Die SBB bündelt Bauarbeiten und setzt auf längere Streckensperren.
+
Damit können die finanziellen Mittel effizienter eingesetzt werden, weil unsere Mitarbeitenden längere Zeit am Stück arbeiten können – zum Beispiel nachts von 20 bis 6 Uhr oder für drei Wochen während den Sommerferien.

KUNDENORIENTIERTER AUSBAU

Die SBB setzt auf einen kundenorientierten und wirtschaftlichen Ausbau ihres Bahnnetzes. Es soll auch in Zukunft die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden decken.

1,25 Mio.

Menschen waren 2016 täglich in den Zügen der SBB unterwegs.
+
Bis 2030 steigt diese Zahl um bis zu 30 Prozent.

210 000

Tonnen Güter
+
transportiert die SBB täglich.

Engpässe auf dem Netz

Die grosse Nachfrage zu Stosszeiten führt zu negativen Auswirkungen für Pendler. Stehplätze und Verspätungen sind die Folge. Diese Engpässe beseitigt die SBB gezielt.

Laufende Projekte

In Zusammenarbeit mit dem Bund und den Kantonen erweitert die SBB wo nötig das Bahnnetz. Die Ziele sind mehr Kapazität, mehr Komfort sowie schnellere und pünktlichere Verbindungen. Rund 4500 Bauprojekte sind in Bearbeitung – sei dies als Studie, in der Vorprojektphase oder im Bau. Jährlich werden davon rund 500 bis 600 abgeschlossen.

Léman 2030

Die SBB baut das Bahnnetz am Genfersee aus, um künftig doppelt so viele Sitzplätze anzubieten.
+

Verbindung Cornavin–Eaux-Vives–Annemasse (CEVA)

In Genf baut die SBB die S-Bahn mit einer Verbindung nach Frankreich aus.
+

Nord-Süd-Achse

2016 nahm die SBB den Gotthardbasistunnel in Betrieb. 2020 folgt der Ceneribasistunnel.
+

Olten–Aarau

Die SBB baut die Strecke auf vier Spuren aus – unter anderem mit dem Eppenbergtunnel.
+

Ausbauschritt 2025

Den STEP 2025 hat das Volk zusammen 2014 zusammen mit der FABI-Vorlage beschlossen. Erste Projekte sind bereits in Umsetzung.
+

Ausbauschritt 2030/35

Für den STEP 2030/35 erarbeitet die SBB zusammen mit dem BAV bis 2018 ein Gesamtkonzept.
+

Strategisches Entwicklungsprogramm

Künftig entscheidet das Parlament mit dem strategischen Entwicklungsprogramm regelmässig über Ausbauschritte der Bahninfrastruktur.

VORAUSSCHAUENDE FINANZIERUNG

Damit die Schweizer Bahnreisenden auch in Zukunft pünktlich ankommen und sicher unterwegs sind, braucht es ein gut unterhaltenes und wirtschaftlich ausgebautes Bahnnetz. Dies hat seinen Preis.

So rollt der Franken

Ihre finanziellen Mittel erhält die SBB vom Bund, den Kantonen und den Reisenden (via Trassenpreis).
+

Bahninfrastrukturfonds (BIF)

Mit dem BIF finanziert der Bund den Unterhalt und den Ausbau des Bahnnetzes. Der Unterhalt hat dabei Priorität. Der BIF war Teil der FABI-Vorlage, die das Schweizer Volk 2014 angenommen hat. Damit wurde die langfristige Finanzierung der Bahninfrastruktur gesichert.

Trassenpreis

Mit dem Trassenpreis bezahlen alle Bahnunternehmen der Schweiz für die Benutzung des Schienennetzes. Der Trassenpreis ist abhängig von der Uhrzeit, der Strecke und dem Rollmaterial. Ab 2017 ist der Verschleissfaktor Fahrbahn ein wesentlicher Bestandteil des Trassenpreises. Die Eisenbahnverkehrsunternehmen leisten damit künftig einen verursachergerechten Beitrag.

Leistungsvereinbarung zwischen dem Bund und der SBB

Die Leistungsvereinbarung (LV) definiert alle vier Jahre das Pflichtenheft der SBB und die finanziellen Mittel für den Betrieb, Unterhalt und Erneuerung des Bahnnetzes. Die Gelder der Leistungsvereinbarung stammen aus dem Bahninfrastrukturfonds. Über die Leistungsvereinbarung (LV) 2017-2020 entschied das Parlament 2016.

7,632 Mia. CHF

Mit der Leistungsvereinbarung (LV) 2017–2020 erhält die SBB 15% mehr Mittel als in der vorangehenden LV-Periode.
+
Doch der finanzielle Rahmen bleibt eng, weil mehr Züge verkehren, neue Anlagen in Betrieb genommen werden und die gesetzlichen Anforderungen an die SBB steigen.

13,232 Mia. CHF

So viel erhält die gesamte Bahnbranche mit der LV 2017–2020 – ebenfalls rund 15% mehr.
+
Damit trägt der Bund dem Volkswillen Rechnung, den Unterhalt zu priorisieren.

Wie wir es anpacken

Die SBB setzt die Mittel dort ein, wo sie am meisten Wirkung für die Kunden erzeugen. Die Kostensenkungen kommen den Kunden und der öffentlichen Hand zugute. Davon profitieren auch die Steuerzahler. Bei der Bahninfrastruktur erhöht die SBB die Effizienz und Produktivität weiter, indem sie Abläufe vereinfacht, Bauarbeiten bündelt, längere Streckensperrungen einplant und auf Tätigkeiten verzichtet, die keinen Kundennutzen stiften.

Mobilität

Wir gestalten die Mobilität der Zukunft.
+
Auch in Zukunft wollen wir unsere Kunden sicher und pünktlich ans Ziel bringen. Grundlage dafür ist ein zuverlässiges Bahnnetz.

1,2 Mrd. CHF

spart die SBB bis 2020 mit dem Programm RailFit20/30 ein.
+
Damit verbunden ist ein Umbau: 1400 Stellen werden in den nächsten Jahren abgebaut.

So sparen wir Kosten ein

Um effizienter zu werden, ist es wichtig, bei der Beschaffung immer die ganze Wertschöpfungskette im Auge zu behalten. So setzt die SBB zum Beispiel rund 1500 LED-Leuchten im Gleisfeld ein. Diese kosten zwar bei der Beschaffung mehr als herkömmliche Lampen, doch gerechnet auf die ganze Lebensdauer sind sie günstiger und umweltfreundlicher.
Ausserdem nutzt die SBB ihre Ressourcen effizient. Zum Beispiel hat sie dank verbesserter Einsatzplanung nur noch 65 statt 70 Gleisbaumaschinen unter Vertrag.
Um effizienter zu werden, ist es wichtig, den tatsächlichen Bedarf zu prüfen. Zum Beispiel kann die SBB durch die Auflösung nicht benötigter Lager die Mietkosten massiv senken.

Effizienz & Produktivität

Effizienz bedeutet, dass die gleiche Leistung (z.B. Fahrbahnerneuerung) mit weniger Ressourcen (z.B. Maschinen, Personal, Zeit) umgesetzt wird. Produktivität bedeutet, dass mit unveränderten Ressourcen (Maschinen, Personal) wird in der gleichen Zeit mehr Leistung (z.B. Fahrbahnerneuerung) umgesetzt wird.
Version: 1.2.4-build-298-master-0b7a8d6