Liebe Community, folgende Situation: Eine Begleitberechtigte Person mit Unterstützungsbedarf bittet mich, sie auf einer Reise zu begleiten und dazu eine Spartageskarte (Spartageskarte da ihre finanziellen Mittel begrenzt sind) über meine SBB-App zu kaufen die aber sie bezahlt. Es spielt keine Rolle ob der Begleiter oder die zu begleitende Person das Ticket hat. Die zu begleitende Person erleidet am Tag vor Reiseantritt einen epileptischen Anfall und wird dadurch für den nächsten Tag reiseunfähig. Ich beantrage noch am Abend vor Reiseantritt über die SBB-App eine Rückerstattung, inkl. grobe Beschreibung der Situation und Scan vom IV-Ausweis der betreffenden Person. Mein Antrag wird trotz wiederholter detaillierter Beschreibung der Umstände abgelehnt…3x, zuletzt mit der Bemerkung, dass die Korrespondenz damit abgeschlossen sei! Dies vermittelt mir den Eindruck, dass die Umstände gar nicht wahrgenommen werden und ich und vor allem die ohnehin schon vom Schicksal benachteiligte Person sich nicht ernst genommen fühlen. Ein Arztzeugnis der betreffenden Person kann ich, falls notwendig, noch nachliefern. Ich habe auch gefragt, ob ich zusammen mit der betreffenden Person direkt mit Mitarbeitenden des SBB-Service sprechen könnte. Es geht um CHF 59.- die aber für die betreffende Person, die mit sehr knappen Mitteln auskommen muss, ein ernst zu nehmender Betrag sind. Ich bin seit über 40 Jahren treuer Kunde der SBB und habe mich noch nie so unverstanden und “abgefertigt” gefühlt. Habt ihr eine Idee, was ich noch tun könnte damit ich die CHF 59.- von der SBB zurückerhalte, um sie der Betreffenden Person zurückgeben zu können? Bin dankbar um Hinweise…oder vielleicht gibt es ja doch noch einen SBB Service-Mitarbeitenden der das liest und sich auf menschlich Art der Sache nochmals annimmt?