Ich bin erprobter öV-Nutzer, seit Jahren. Ich beobachte, dass das öV-System in der CH von den Leistungserbringern immer komplizierter gestaltet und organisiert wird. Persönlich Gespräch mit anderen öV-Nutzern zeigen mir, dass diese gleiche und ähnliche Erfahrungen machen und zum selben Schluss kommen.
Was mich aber am meisten ärgert ist der Umgang des grössten Leistungsanbieters, der SBB, mit Kundenrückmeldungen. Ich habe an dieser Stelle vor einigen Tagen versucht erstmals eine Meldung abzusetzen zu einem kritischen Ereignis, im Zusammenhang mit Informationen auf der SBB-Mobil-App bei ausserordentlichen Fahrplanänderungen.
Dabei musste ich feststellen, dass diese Plattform hier auf der Mobil-App wenig benutzerfreundlich bis fehleranfällig funktioniert und ich meine Meldung nicht absetzen konnte (aktuell schreibe ich diesen Kommentar auf dem Laptop). Auf meine dem entsprechende Rückmeldung wurde die Ursache auf “Bedienerfehler” meinerseits reduziert und war damit abgehandelt.
Zum Abschluss habe ich dann noch dieses Mail erhalten:
Link öffnet in neuem Fenster.Bild: https://static.community.sbb.ch/2026-03-08/1772959276-835821-bildschirmfoto-2026-03-08-um-090852.pngLink öffnet in neuem Fenster.
Dazu folgende Bemerkungen: Ich habe genau eine Antwort erhalten, wahrscheinlich von einer KI, welche mir “dummem” Benutzer erklärt was ich falsch gemacht habe. Es gibt also gar keine beste Antwort. “Wertschätzung” durch aktives Teilnehmen in der Communitiy ist ja gut. Ich brauche aber primär keine Belehrungen, Belobigungen, etc. von der Community, sondern möchte wissen was die SBB unternimmt, denn es sind ganz selten nur die “dummen” Nutzer die Ursache von kritischen Ereignissen sind, sondern meistens sind es systemisch Ursachen. Was ich also brauche ist Ernsthaftigkeit und Kundenorientierung auf Seiten SBB. Eine Haltung und Aktivitäen, welche mir zeigen, dass meine Rückmeldungen ernst genommen werden und die Ursachen von kritischen Eregnissen umfassend geklärt werden. Dann würde es sich nämlich zeigen, dass es meistens nicht an den “dummen” Nutzern liegt.